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Erlebnisbericht zur 10.
Toraktivierung 11:11
am 11. September 2011 in Heidelberg

Von: Stefan Andromis Herbert
Datum: 16.09.2011

Nach der Aktivierung des 8. Tores Teil 1 am 11.
Februar 2007 hatte ich kein Interesse mehr an weiteren 11:11 Aktivitäten. Als ich aber
von der Öffnung des 10. Tores erfuhr, wusste ich, dass ich wieder eine Ankergruppe im
Raum Rhein-Neckar organisieren sollte.
Im Gegensatz zu meinen vorherigen Ankergruppen spürte ich diesmal, dass sie draußen in
der Natur stattfinden sollte. Dabei kam mir sogleich die Klosterruine auf dem Heiligenberg
in den Sinn. Der Platz wurde bereits in keltischer Zeit für Zeremonien benutzt. Später
bauten die Römer dort einen Merkurtempel und die Christen errichteten darauf eine
Klosteranlage, von der heute noch die Grundmauern stehen. Diese Ruine und die nahe
gelegene Thingstätte, laden gerade an den Wochenenden viele Ausflügler ein. Besonders
für Kinder ist die Ruine ein wunderbarer Ort, da sie viele Räume finden, in denen sie
rumstöbern und verstecken spielen können.
In unserer heutigen Zeit finden an der Ruine immer wieder Sonnenwend-Rituale statt - und
warum dann nicht auch eine 11:11 Aktivierung? Vier Wochen vorher organisierte ich an dem
gleichen Ort ein Himmel und Erde - Fest und plante sogar 11:11 Übungen mit
ein. Daraus wurde aber nichts, weil zu wenig Teilnehmer kamen und das Wetter zu schlecht
war. Ich spürte allerdings, wie der Platz mich intensiv um die Durchführung der
Verankerung bat. Dazu kam mir der Impuls, zusammen mit Andrea Weiße Feder zuerst eine
Venusblume zu legen und um diese herum den Lotustanz durchzuführen.

Sogleich machte ich mich daran, den
Programmablauf zu erstellen und freue mich, das Legen der Venusblume und den 11:11
Lotustanz miteinander zu verbinden. Das fühlte sich total kraftvoll und absolut stimmig
an. In dieser Zeit beschäftigte mich ausführlich mit den 11:11 Mutras und dem Lotustanz.
Zuerst kamen kaum Anmeldungen, was sich erst ca. 1 Woche vorher änderte. Da für mich das
gemeinsame Singen von spirituellen Liedern und Mantren ein wichtiger Teil von Begegnungen
dieser Art sind, freute ich mich, dass sich Teilnehmer anmeldeten, die mit uns solche
Lieder singen wollten. Die Verankerung war am Sonntag geplant und ab dem Freitagabend
davor war ich bereits voll in den Energien drin. Ganz kurzfristig kam mir noch die Idee,
neben dem Lotustanz auch die Sternprozession mit einzubringen. Dies ist der älteste der
11:11 Tänze und wurde bereits auf der ersten Toraktivierung im Januar 1992 bei den
Pyramiden von Gizeh getanzt.

Die Aktivierung
Wir begannen die Begegnung mit einer Räucherung und dem Öffnen des Raumes durch Anrufung
der vier Himmelrichtungen auf schamanische Weise. Dann zeigte ich den anfangs 16
Teilnehmern das Go und wir übten die 11:11 Mutras. Gegen 15.40 Uhr, dem
Zeitpunkt, an dem Solara in Mexiko die Öffnung des Meisterzylinders beginnen wollte,
verbanden wir uns mit ihr und ich rief die 60 Länder auf, in denen sich Ankergruppen zur
Teilnahme auf Solaras Webseite angemeldet hatten. Es fühlte sich schon sehr stark
an, als ich erzählte, dass es 418 Gruppen gäbe (im Nachhinein hatte sich diese Zahl
sogar noch auf 423 erhöht) und die Verbindung mit ihnen war enorm.
Nun muss ich noch einmal erwähnen, dass die Ruinen ja ein beliebter Ausflugsort
sind. Schon als ich auf den Berg ankam, las ich auf einem Plakat, dass in der Ruine an
jenem Tag von einem örtlichen Verein kostenlose Führungen vorgenommen wurden. In dem
Moment machte ich mir schon wieder sorgen, dass wir dann stören würden oder es uns nicht
erlaubt werden würde, die Aktivierung durchzuführen. Also bat ich nach oben, uns einen
Weg zu zeigen, wie die Verankerung im Einklang mit Allem geschehen konnte. Alles ging dann
gut und wir störten die Führungen nicht und sie uns auch nicht.
Es störte auch nicht, dass wir von den anderen Besuchern der Ruine natürlich neugierig
beobachtet wurden und dass immer wieder Geschrei von Kindern zu vernehmen war, die
begeistert auf und um die Mauern der Ruine herumliefen. Besonders gut konnten unsere
Übungen oben auf dem Turm verfolgt werden, von dem man einen fantastischen Blick über
die ganze Anlage hat. Wie musste es ihnen erscheinen, als sie 16 ganz in weiß gekleidete
Personen in seltsamen Bewegungsabläufe sahen, die in keine Kultur oder Religion
einzuordnen sind, die später im Kreis herumstanden, während einer von ihnen eine Reihe
Namen von Ländern aus der ganzen Welt aufruft?

Zu jenem Zeitpunkt hatten wir die Venusblume
noch nicht begonnen zu legen, doch fühlten wir ihre Energien jetzt nicht mehr. Dieser
Moment war sehr entscheidend, denn was sollten wir nun tun? Sollten wir mit 11:11
weitermachen und die Venusblume streichen oder an dem bisher geplanten Ablauf festhalten?
Wir legten sie nicht mehr, was auch gut gewesen ist, denn ansonsten wäre die 11:11
Energie gekippt und alles wäre vorbei gewesen.
Da wir nun mehr Zeit hatten, entschied ich gleich nach dem Üben des Lotustanz mit der
Sternprozession weiterzumachen. Allerdings hatten wir damit ein Problem, weil ich den Tanz
nicht mehr so genau in Erinnerung hatte. Er ist auch etwas schwieriger, als der Lotustanz
und ich war nach dem eher kurzen Üben nicht so ganz glücklich und davon überzeugt, dass
wir es hinkriegen würden.
Wir benutzen in den Ruine zwei Räume, die als die
Kellerräume des Klosters bezeichnet wurden und auch etwas tiefer lagen. In
dem kleineren Raum hatten wir uns einstimmt und die Tänze und die Mutras geübt. Nebenan
gab es noch einen größeren Raum, der für uns zum Raum der Aktivierung wurde. Eine
Öffnung zwischen diesen beiden Räumen wurde symbolisch zum Tor zwischen der alten Welt
und der Neuen und wir bauten spontan ein kleines Ritual beim Betreten des Neuen
Raumes ein.
In Stille und mit einer tiefen inneren Kraft tanzten wir dann diesen wundervollen
Lotustanz und verankerten die Energien der puren reinen Lotusliebe in uns und an dem Ort.
Es gab zwei Teilnehmer, die sich entschieden, Wächter zu sein und die teils Mühe hatten,
die Energien zu halten. Eine Wächterin musste sogar während des Tanzes ausgetauscht
werden, denn die Energie waren sehr heftig.
Als wir den Tanz beendeten, standen wir noch einen Moment im Kreis zusammen und ließen
die Energien fließen. Dann wusste ich erst nicht, wie wir weitermachen sollten und
entschied, den Aktivierungsraum kurz zu verlassen, um sich zu sammeln und zu besprechen.
Als ich zum Durchgang in den alten Raum ging, schaute ich noch einmal zurück
auf den Platz, an dem wir Lotus-Energie verankert hatten und dankte dem ganzen Raum. Die
Lotus-Energie stand wie eine dicke Säule an diesem Ort, wo wir vor fünf Minuten noch
getanzt hatten und sie war so kraftvoll, dass ich (und auch andere) den Raum erst nicht
verlassen mochten. Ein sehr intensives Erlebnis, welches ich bisher so noch nicht erfahren
hatte.

Zwei Teilnehmer verließen uns dann, weil sie keine Zeit mehr hatten und danach musste
noch eine Entscheidung getroffen werden, wie es weitergehen sollte. Jemand regte an, noch
1-2 Lieder zu singen, doch ich wusste, dass wir jetzt auch noch die Sternprozession tanzen
sollten. Andere waren der selben Meinung und die meisten wollten auch gleich ohne Pause
weitermachen.
Wir waren nun noch neun Personen und eine Frau entschied für sich, Wächter zu sein, was
sie auch großartig tat. Ok, der Tanz wurde von den Abläufen her nicht perfekt und die
Übergänge von der äußeren auf die innere Sternposition und umgekehrt, funktionierten
nur bedingt, aber ich fühlte trotzdem das Eine Wesen und wir tanzten diesen Tanz, als ob
wir ihn schon seit Äonen tanzen. Wir waren verbunden mit allen Toraktivierungen zu allen
Zeiten, in denen dieser Tanz je getanzt wurde und es war einfach großartig!
Es war auch gut, dass wir gleich mit dem Tanz begannen, denn das Wetter wurde merklich
schlechter. Für den Nachmittag waren Gewitter angesagt, doch bis dahin blieb es trocken
und teils auch sonnig. Es hatte zwar ein paar Mal getröpfelt, als wir den Lotustanz
übten, aber mir schien, dass der Regen nicht intensiver wurde, weil wir ihn getanzt
hatten. Während der Sternprozession türmten sich die dunklen Regenwolken immer mehr auf
und der Wind wurde stürmischer. Doch das störte nicht. Wir tanzten und ließen die
Gewalten um uns herum aufbrausen.
Dann kam der Moment, wo ich wusste, wenn wir jetzt aufhören, können wir noch zu einem
geordneten Abschluss finden, bevor es anfängt zu regnen. So geschah es dann auch, denn
gleich darauf prasselte ein heftiger Schauer auf uns nieder und Wind und Regen brachten
eine große Reinigung über den Ort. Nachdem wir den schamanisch geöffneten Raum noch
schnell schlossen, suchten wir Zuflucht in dem Turm, blieben dort noch eine Weile und
verabschiedeten uns dann um ca. 19:30 Uhr.

Am Abend
Völlig fertig, aber überglücklich und noch ganz in den Energien versunken, fuhr ich
nach Hause, besorgte mir noch schnell etwas zu Essen und überlegte, wie ich den Rest des
Abends verbringen mochte. Eigentlich hatte ich noch ab 21:00 Uhr zur Teilnahme an einer
Meditation zur Einheit der alte mit der Neue Erde eingeladen, doch hatte sich dazu bisher
niemand angemeldet. So legte ich die CD vom Sacred Spiral Dance ein und verankerte weiter
die 11:11 Energien in meinem Wohnzimmer.
Gegen 21:00 Uhr ich rechnete gar nicht mehr mit Besuch klingelte es an der
Tür und eine Frau kam herein, die an der Meditation teilnehmen wollte. Sie hatte den
Termin auf dem Heiligenberg verpasst und entschied sich ganz kurzfristig, am Abend noch zu
mir zukommen. Daraufhin nahm ich auch die Wendung des Abends so an, wie sie kam und zeigte
ihr das Go und die 11:11 Mutras. Im Anschluss daran, ging ich noch kurz nach draußen, um
den Vollmond und die Sterne für den wundervollen Tag und dem passenden Wetter zu danken.
Danken möchte ich auch sehr herzlich allen Teilnehmern. Ihr ward hervorragende Tänzer
und kraftvolle Wächter. Es war eine riesen Freude, mit Euch diesen Tag verbracht zu
haben. Zuletzt möchte ich noch jenen um ihr Verständnis bitten, die gerne die Venusblume
gelegt oder spirituelle Lieder gesungen hätten. Denn so, wie sich der Ablauf gerändert
hatte, war er im Nachhinein betrachtet, absolut richtig.


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