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Erlebnisbericht von der
sechsten 11:11 Toröffnung
In Dingle, Irland

von: Brigitte CHAN*KA*RII

Hallo,
ich heiße Brigitte und wohne in Mannheim (Deutschland).
Mein Mann Uwe und ich sind zu der 6. Toraktivierung in Dingle, Irland, gefahren.

Wie es dazu kam:
Wir hatten einige Wochen zuvor von einem Freund einige Videokassetten über Atlantis
ausgeliehen. Auf einer der Kassetten haben wir einen Ausschnitt von der 1. Toraktivierung
in Ägypten gesehen. Damals klebten wir am Fernseher und ich wollte 'sowas' auch gerne mal
erleben.
Nun ja, zehn Tage vor dem Start der Vorbereitungen in Dingle erhielten wir von unserem
Freund eine Mail mit Informationen über die 6. Toraktivierung. Mein Herz raste und ich
spürte ganz genau, da muss ich hin. Nun wollte ich meinem Mann nicht seine Entscheidung
vorweg nehmen. Deshalb leitete ich die Mail weiter, rief ihn an und sagte ihm, er solle
eine ruhige Minute abwarten, die Mail ausdrucken und in aller Ruhe durchlesen. Danach
sollte er mich zurückrufen. Er meinte bereits am Telefon, er würde fühlen, wie sehr ich
auf seine Antwort brannte; aber ich wiederholte, er solle die Mail in aller Ruhe lesen und
sich dann bei mir melden.
Etwa eine Stunde später rief er zurück. Sein einziger Kommentar war: da müssen wir hin!
Hier sollte ich kurz einflechten, dass wir uns erst seit einem knappen Jahr mit Themen aus
der Esoterik beschäftigen. Meistens fiel mir ein Buch in die Hände, das ich durchlas und
mit meinem Mann diskutierte. Wir hatten die Übungsstufe des Nicht-Urteilen und
Nicht-Werten erreicht. Dazu die Erkenntnis der Leichtigkeit, dass alles was geschehen soll
auch geschehen wird (das in einem knappen Jahr zu erreichen, kann man eine stramme
Entwicklung nennen).
Ok, nun galt es kurzfristig Urlaub zu erhalten. Wir füllten beide unsere Anträge aus.
Nach Sichtung meines Terminplaners stellte ich eine Überschneidung mit einer
Schulungsmaßnahme fest. Noch einige Wochen vorher wäre dies für mich ein Grund gewesen,
die Sache abzublasen. In diesen Wochen ging meine 'stramme Entwicklung' ungebremst weiter,
weshalb ich inzwischen wusste, in welcher Richtung der Sinn meines Lebens lag. Deshalb gab
es für mich kein Zögern und ich füllte den Antrag aus.
Mein Urlaubsantrag war am selben Tag bereits bewilligt - der meines Mannes am nächsten
Tag. So schnell war bisher noch niemals Urlaub bewilligt worden.
Damit hatten wir unsere Bestätigung: es ging leicht, also sollten wir nach Dingle
fliegen.
Diese Erkenntnis wurde in der kommenden Woche auf die Probe gestellt. Mein Mann wurde zu
seinem Chef gerufen. Irgendwie hatte sein Chef nicht gesehen, dass es bereits fünf
Kollegen gab, die im gleichen Zeitraum einen Urlaub bewilligt bekommen hatten. Da mein
Mann der letzte Antragsteller war, musste sein Chef ihm den bewilligten Urlaub wieder
streichen.
An dieser Stelle war mein Mann wie vor den Kopf geschlagen. Sollte er doch nicht nach
Dingle fahren? Er fühlte genau den Ruf, oder irrte er sich da? Zum ersten Mal in seinem
Leben 'bekannte' er sich bewusst zu einer unpopulären Sache, die ihn 'outen' konnte. Er
sagte seinem Chef, warum er nach Dingle fliegen musste. Eben aus einem esoterischen Grund.
Damit legte er offen, dass er ein Esoteriker ist. Sein Chef reagierte unerwartet mit einem
'Was, Du auch?'. Das hat mein Mann aber in seiner Aufregung gar nicht mehr mitbekommen.
Für ihn war seine Reise nach Dingle in Frage gestellt. Er verstand die Welt nicht mehr.
Er hat mich angerufen und mir die schlechte Botschaft mitgeteilt. Auch in meine Welt
passte diese Nachricht so ganz und gar nicht hinein. Wie es meine Art ist, habe ich Stück
für Stück die Unterhaltung zwischen Uwe und seinem Chef hinterfragt. Dabei ist meinem
Mann die Reaktion seines Chefs wieder eingefallen. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir sicher,
dass dies Uwes Prüfung war - und er sie bestanden hatte.
Ein paar Stunden später wurde dies bestätigt. Sein Chef hat jeden Kollegen persönlich
aufgesucht und einen Kollegen gefunden, der auf seinen bereits bewilligten Urlaub
verzichtete.
Nun hatten wir also beide Urlaub. Als nächstes mussten wir uns um die Organisation des
Fluges, der Übernachtung u. ä. kümmern. Wir hatten noch nie eine Reise ohne Reisebüro
gebucht. In der Anfahrtsbeschreibung auf Solaras Website fanden wir Internet-Airlines und
konnten nichts damit anfangen. Auf meine Hilfemail an die Zylindergruppe in Saarbrücken
bekam ich keine Antwort. Auch das Buchen der Veranstaltung war nicht möglich, da im März
Anmeldeschluss war und das Hotel ausgebucht...
Auch hier achteten wir genau darauf, welche Möglichkeiten leicht waren und welche nicht.
Alles, was schwer ging, konnte nicht der Weg sein, den wir gehen sollten. Also suchten wir
Alternativen. In diesem Stadium fand ein Austausch mit unserem Freund statt. Er war platt,
als wir ihm sagten, dass wir nicht zu einer der Zylindergruppen wollten, sondern direkt
nach Dingle. Wir tauschten Informationen aus, und dabei wies er mich darauf hin, dass ich
Solara ja bereits kennen würde. Meine Reaktion: klar kenne ich den Namen, der stand ja in
der Mail. Seine Aussage bezog sich jedoch auf die Frequenz der 1. Toröffnung in Ägypten.
Erst da erkannte ich, dass ich genau das tat, was ich mir einige Monaten zuvor aus ganzem
Herzen gewünscht hatte.
Ich war selig...
Nun galt es also, den Zeitdruck und die Schwere aus unserem Abenteuer zu entfernen. Alles
schien verbaut, nix funktionierte, alles war zäh und nicht im Fluss. Da kam mir eine
Idee: bei der Toröffnung in Ägypten waren jede Menge Zuschauer am Rand gesessen. Das
könnte ja bedeuten, wir sollten gar nicht bei der Vorbereitungswoche dabei sein, sondern
nur als Zuschauer bei der Toröffnung? Dann hätten wir eine ganze Woche Zeit, uns Irland
anzuschauen, während wir nach Dingle reisen würden. Mein Mann öffnete sich dieser
Sichtweise. Irgendwie haben wir dabei wohl die Blockaden beseitigt, denn danach flutschte
es geradezu!
Mein Mann hat sogar für den Rückflug Billigplätze für 15 Euro ergattert. :-)
Wir waren uns darin einig, uns ganz 'Unseren Lieben' bei der Reise anzuvertrauen. Das
bedeutete, wir buchten den Flug und das Auto, um hinzukommen und mobil zu sein. Den Rest
ließen wir auf uns zukommen.
Wir freuten uns riesig auf dieses Abenteuer. Wir fragten uns natürlich, wozu wir eine
ganze Woche vor der Toröffnung da sein sollten. Was kann man eine ganze Woche lang denn
tun? Mal ganz davon abgesehen, dass wir so gut wie nichts von dem Sinn und Zweck der
Toröffnung wussten. Wir vertrauten blind darauf, dass alles, was wir wissen und können
müssen, uns zur rechten Zeit über den Weg laufen würde.
An meinem letzten Arbeitstag hatten 'Unsere Lieben' noch eine schöne Überraschung für
mich. Die Schulungsplanung musste geändert werden, da der Dozent kurzfristig in ein
Projekt hinzugezogen wurde. Also würde ich die Schulungsmaßnahme nicht verpassen!!!
Der Tag unserer Abreise kam. Solara hat in einer ihrer Sites beschrieben, wir sollten auf
alles achten, was uns begegnen würde, da die Reise das Ziel sei. Also machten wir uns
frohen Herzens und mit großer Achtsamkeit auf den Weg. Wir erlebten schöne Begegnungen
und klare Hinweise, was wir zu tun hatten.
Im Hotel angekommen fanden wir in der Lounge wie angekündigt die Organisatoren der
Toröffnung. Wir wurden herzlich begrüßt. Aber dann kam es Schlag auf Schlag. Wir
sollten persönliche Angaben machen, alle unsere Rechte abgeben usw. Wer den Film
'Gehirnwäsche' kennt, weiss, warum das für uns schwer zu verdauen war. Dazu erfuhren
wir, dass die Veranstaltung 750 Euro pro Person kostete. Das war zuviel. Wir zogen uns zu
einer Krisenbesprechung zurück. Unser leichter Weg hatte bisher stets mit
Selbstbestimmung, Energieausgleich, oder Beträgen zwischen 5 und 20 Euro zu tun. Wir
waren geschockt!
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben es trotzdem getan!
Mit gemischten Gefühlen machten wir uns auf die Suche nach einer Bleibe. Natürlich war
nichts mehr im Fluss. Wir waren immer noch geschockt. Irgendwann fanden wir ein Bed &
Breakfast...
Ja, und dann war er da, der erste Tag der Vorbereitung. In einem riesigen Raum (herrliche
Ausstattung, sonnengelb, Lüstern an der Decke, Panoramafenster mit Blick auf eine Bucht
mit bergiger Insel im Hintergrund) stand ein Stuhlkreis.
52 mir unbekannte Menschen aus 22 Nationen; etwa die Hälfte davon hatten - genau wie wir
- keine Ahnung, was nun kommen sollte. Die Menschen gingen höflich miteinander um, wie es
Fremde mit gleichen Interessen halt so tun. Zu Beginn dankte Solara uns zutiefst für
unser Kommen. Sie verdeutlichte uns die unendliche Wichtigkeit der Toröffnung. Auch wies
sie uns darauf hin, dass jeder einzelne mit seinen Begabungen gebraucht würde, um einen
starken Meisterzylinder zu erzeugen. Sie ehrte jeden in der Runde und legte viel Liebe und
Herzlichkeit in diese Ansprache. Anschließend gab es eine Vorstellungsrunde. Jeder sollte
erzählen, warum und wie es dazu kam, dass er nach Dingle gekommen sei.
Nachmittags starteten wir mit der ersten energetischen Übung: dem 'Einen Herzen'. Dabei
werden die Handflächen aneinander gepresst, langsam weit geöffnet und die Herzenergie
zum Fließen gebracht. Anschließend haben wir uns mit dem jeweiligen Nachbarn (welche
ständig wechselten) an den Händen gehalten, auch ohne uns zu berühren. Dadurch
vermischten sich unsere Energien. Wir haben uns Stück für Stück miteinander verbunden
und Energie
ausgetauscht. Von Anfang an wurden die Zusammenkünfte von ungewöhnlichen Energien
getragen. Ich persönlich beschreibe diese Energien gerne als 'Magie der bedingungslosen
Liebe'.

Wir trafen uns dreimal täglich. Wir lernten (umgeben und
eingebettet von viel Liebe, Lachen und Lebensfreude) viele energetische Übungen, Tänze
und Lieder. Zwischendurch erzählte Solara uns immer wieder von den Toröffnungen. Vom
ersten Tag an, waren auch die Ankergruppen integriert. Jede neue Ankergruppe wurde freudig
im Kreis gefeiert, die bestehenden Ankergruppen geehrt, durch Nennung und Markierung auf
einer Weltkarte sowie gemeinsamer Begrüßung!

Es war wundervoll zu beobachten, wie die Gruppe
zusammenwuchs. Aus Fremden wurden Bekannte, Freunde, Familie, Vertraute, Seelenverwandte!
Es ist eine echte Herausforderung, die Stimmung in Dingle zu beschreiben. Stellt Euch vor:
- jeder, dem Ihr begegnet, liebt euch ohne wenn und aber
- ihr könnt SEIN, wie ihr wollt
- es gibt keinen Ego-Gedanken mehr
- jeden, der euch begegnet, empfindet ihr wie das kostbarste Geschenk
- jeder Moment mit anderen oder alleine befriedigt euch über alle Maßen
- Worte der Wertschätzung und der Liebe sind stets Teil der Kommunikation
- es macht Spaß, jedem anderen zu begegnen
- ...
Und das mehrere Tage lang. Keine Nachrichten, kein anderes
Thema als das EINE SEIN...
Alle sind wir in dieser Woche gewachsen, haben Blockaden gelöst, alte Ängste / Dinge
transformiert. Alles, was an der Toröffnung hinderlich gewesen wäre, musste vorher
bearbeitet werden! Das war bei manchen Gewaltiges... Auch wir wurden gebeutelt - u. a.
hatten wir einen energetisch gigantisch aufgeladenen Ehekrach.
Am Abend des letzten Vorbereitungstages haben wir allen in dieser Woche gefallenen /
erkannten Seelenmüll in ein großes prächtiges geistiges Feuer geworfen. Wir haben uns
befreit, um den nächsten Tag gereinigt und strahlend ohne jeden Flecken, uns ganz den
Energien hingeben zu können.
Ja, und dann war es soweit. Morgens um 8:00 Uhr haben wir uns schon im Foyer des Hotels
getroffen. Bis dahin war alles locker und ein Üben. Was würde uns wohl heute begegnen?
Alle waren aufgeregt. Mindestens die Hälfte hatte ebenfalls noch keine Toröffnung
erlebt. Wir sahen in viele aufgeregte, manchmal sogar besorgte Gesichter. Haben wir es
geschafft, eine Einheit zu werden? Wird die Toröffnung gelingen? Werden wir uns an alles
Gelernte erinnern? Wie wird 'es' sich anfühlen?
In einer Wagenkolonne fuhren wir zwischen den sanften und grünen Hügeln zu dem Ort der
Zelebrierung. Das Wetter beschenkte uns mit unendlich vielen Licht- und Schattenspielen.
Es war ein feierlicher Tag - das spürte man mit jedem Atemzug.
Dann kamen wir an der Klippe an. Diese war fast wie eine Hand geformt. Im Vordergrund
hatten wir freien Blick auf das Meer, hinter uns die Hügel und Berge. Der Boden war mit
Rasen, kleinwüchsigen Pflanzen und Steinen bedeckt. Alle beweglichen Steine wurden mit
Respekt für die Dauer der Zeremonien entfernt.

Zur Orientierung wurde ein Kreis mit Mehl angedeutet und mit
Blumen geschmückt. Dies war unser heiliger Kreis. Der Ort für die Erschaffung des
Meisterzylinders. Sofort fühlten sich einige Guardians gerufen, um die Energien zu halten
und zu bewahren. Uwe fiel ein Felsen im Meer auf. Das Felsmassiv zeigte eine gut
erkennbare Tür. Später erfuhren wir, dass 'unsere' Klippe zwischen spirituellen Tempeln
(sorry, die Namen habe ich vergessen) lag.
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Das Wetter blieb weiterhin sehr
wechselhaft. Es blies ein sehr stürmischer und kalter Wind, der uns zusätzlich viel
Kraft kostete. Während der heiligen Tänze spürten wir davon gar nichts, aber in den
Pausen kuschelten wir uns eng in den Windschutz einer niedrigen Mauer... Die Zeremonien haben wir gestartet, indem wir alle Ankergruppen jedes Landes
einzeln begrüßten. Als Deutschland und Saarbrücken an der Reihe war, konnten wir
überdeutlich die Energie unseres Freundes wahrnehmen! Es hätte mich nicht gewundert,
wenn ich ihn auch noch hätte sehen können - ehrlich nicht. Kennt ihr solche Tage, wo man
genau spürt, dass 'alles' möglich ist? |
Wir stellten uns mit unseren Partnern in eine Reihe auf,
tanzten die 11:11-Mutras und durchschritten das Tor des EINEN SEINS. Dort erwartete uns
Solara, segnete und kennzeichnete uns mit silbernem Glitter in unserem Gesicht.
Danach begannen wir unsere heiligen Tänze zu tanzen,
behütet und geschützt durch eine wechselnde Anzahl von Guardians. Natürlich waren wir
anfangs aufgeregt, aber sehr schnell spürten wir wieder die Magie des EINEN SEINS und
dadurch war alles andere sooo egal.
Ja, und dann passierte es doch - wir verhunzten den
wichtigsten Tanz der 6. Toröffnung!!!
Für den Löwentanz, eine machtvolle Kreation der Toröffnungen - brauchten wir drei
Anläufe - unfassbar! Vor dem dritten Anlauf machte Solara ihrem Unmut Luft und 'las uns
die Leviten'. Es war erstaunlich. Plötzlich war jeder Einzelne viel präsenter. Jede
Bewegung war plötzlich so intensiv. Die Feierlichkeit war zum Greifen. Wir 'tanzten'
nicht - wir 'waren' Löwen! Die Präsenz war unglaublich intensiv. Als es Zeit war, die
Energien in die Welt hinaus zu tragen, konnten Uwe und ich wirklich spüren, wie wir diese
Energie in die Welt hinaus 'trugen'!

Im zuletzt gebildeten Kreis war dieses Empfinden ebenso real.
Da war 'ETWAS', das in diesen Kreis 'kam'. Es fühlte sich wunderbar an und wie bei allem,
was mein Herz berühren kann, drückte sich das Erlebte bei mir durch Tränen aus. Als ich
in den Himmel über mir blickte, sah ich mitten in den kompakten Wolkenmassen ein Stück
aufgerissene Wolkendecke. In diesem klaren Blau thronte eine wunderschöne, komplett
ausgeformte Engelwolke (Windwolke mit zwei Schweifen, die von einem 'Körper'
wegzeigen).Es stellte sich Leichtigkeit und eine große Zufriedenheit ein. Immer mehr
fingen an zu lachen, und wir alberten gemeinsam herum. Später hörte ich so manchen
Erlebnisbericht. Es ist schon toll, was wahrgenommen werden kann. Manche (mehrere) haben
eine der Inseln sich spalten sehen. Andere haben die verschiedensten Wesen gesehen, die
mit uns den Meisterzylinder zelebriert haben.
Zum Schluss möchte ich Euch einladen - dazu, in das EINE
SEIN einzufühlen, es zu leben und dadurch zu SEIN. Unser Leben hat sich sehr verändert,
weil wir nicht länger getrennt leben wollen. Der Illusion des Getrennt-SEINS wollen wir
keinen Raum mehr geben. Wer wie wir eine Zeitlang umgeben voller Liebe und Wertschätzung
gelebt hat, der sehnt sich danach zurück, der begreift auch, dass dies ein kostbarer
Schatz ist. Sozusagen ein Ausblick auf die zukünftige Art und Weise des Zusammenlebens.
Durch unser Mitwirken am Meisterzylinder haben wir eine Vorstellung erhalten, wer wir
sind, was unsere Aufgaben hier auf Erden sind, und wir können zielgerichtet unser Leben
daraufhin einrichten. Nun haben wir den Vergleich und können dadurch die Illusion der
materiellen Welt erfühlen und erkennen.
Es ist sehr schwer, das Gefühl des EINEN SEINS in Worte zu fassen - eben weil es ein
Gefühl ist. Dieses Gefühl ist so real, so greifbar und präsent, dass es fast
schmerzhaft ist, wenn man spürt, dass es verschüttet oder verloren gegangen ist. Um euch
eine Vorstellung zu vermitteln, möchte ich den Versuch unternehmen, das Gefühl des EINEN
SEINS zu beschreiben: Wart ihr schon mal so glücklich, dass ihr euer Herz habt schwingen
und singen spüren? So einen perfekten Augenblick, wo alles gestimmt hat?
Das Gefühl des EINEN SEINS ist so, wie ein unendlich langer Augenblick des
Glücklichseins...

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