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Erlebnisbericht zur siebten 11:11 Toröffnung
vom 30./31. Oktober 2004 in Rudersberg

 

 

von: Renate Theresia Simon - Email: rra.simon@t-online.de

Wir hatten den Teil am Samstag in ein Seminarhaus verlegt und haben um 18.00 Uhr begonnen. Es war zwar großes Interesse vorhanden, gekommen sind letztendlich 4 Personen.

Ich habe als erstes einen heiligen Raum geschaffen, indem ich in der Mitte schöne Tücher aufgelegt habe, Blumen, 11 Kerzen, eine große Bergkristallspitze, mehrere kleinere und viele, viele herrliche Rosenquarze. Die Teilnehmerinnen hatten ebenfalls Kristalle und Muscheln mitgebracht, die wir dazu gelegt haben. Zuerst hat sich jede Teilnehmerin vorgestellt, in den Kreis eingebracht und erwähnt, was sie dazu veranlasst hat, an dieser Arbeit teilzunehmen. Eingestimmt haben wir uns durch eine von mir geführte Meditation, die einerseits des Loslassens diente, des ganz geerdet seins. Wir haben uns dann aus unserem Herzen heraus mit dem Herzen von Mutter Erde durch goldenes Licht verbunden und wieder mit goldenem Licht aus unserem Herzen heraus mit dem Herzen des Kosmos verbunden.

So haben wir uns als Lichtsäule ganz bewusst wahrgenommen und auch den "Kanal" für die neuen Energien "vorbereitet". Danach war für uns der Zeitpunkt gekommen, anhand der Liste von Solara die einzelnen Gruppen, die daran teilnehmen auf der Weltkarte ausfindig zu machen, den Gruppennamen auszusprechen und den Ort mit Pins zu markieren. Wir hatten die Weltkarte an der Wand aufgehängt und hatten manches Mal Mühe, die Stecker eindrücken zu können. Als die Teilnehmerin den Stecker für den Platz in Indien eindrücken wollte, war sie absolut sprachlos und sagte ganz aufgeregt: "habt ihr das gesehen, der Stecker ist ohne mein Zutun ganz einfach in die Karte hineingeflutscht". So, nun hatten wir ganz intensiven Kontakt mit der Gruppe von Solara. Nachdem wir alle Gruppen gesteckt hatten und uns die Weltkarte betrachteten, kamen die verschiedensten Impulse bei den einzelnen Teilnehmerinnen.

Dies war ein sehr intensiver Prozess und alle waren sehr beeindruckt, was diese Stecker auf der Karte alles bewirkten! Es waren ja viele Gruppen und so hatten wir einige Zeit dazu gebraucht. Die anderen Teilnehmer bekamen richtig Hunger und so haben sie mit großem Genuss die Köstlichkeiten gegessen, die mitgebracht wurden. Da ich infolge meiner Lichtnahrung nicht mehr herkömmlich esse, war ich durch das ganze Tun schon so mit Licht angefüllt, dass ich den anderen mit Freude zugesehen habe. Die Verbindung mit Indien war sehr intensiv, wir haben uns voll darauf eingelassen und haben dabei die mitgebrachten Instrumente, vorwiegend Trommeln benützt. Zunächst war es ein Trommeln jeder einzelnen Teilnehmerin, das dann ganz automatisch in einen wunderbaren Rhythmus und Klang übergegangen ist, so dass ein sehr schöner "Klangteppich" im Raum lag.

Nach einer kurzen Ruhepause und einer kleinen Erklärung, haben wir die Sternenprozession getanzt, den heiligen ersten 11:11 Tanz. Es ist ein ganz einfacher Tanz mit großer Wirkung, diese haben wir dann gespürt. Danach haben wir im Kreis einige Zeit das OM getönt. Als wir nachgespürt und uns ausgetauscht haben, fiel mir auf, dass der Mond ganz groß und ganz hell im Norden aufgegangen war. Durch das Fenster konnten wir beobachten, dass er ziemlich schnell "unterwegs" war.

Eine Teilnehmerin war absolut sprachlos, sie konnte sich kaum beruhigen, wir anderen hatten bereits das ganze Jahr die "Kapriolen" unseres Mondes beobachtet, der einmal im Süden, dann im Südwesten, dann im Osten, dann im Westen und Norden auf- und unterging. Mittlerweile war es fast 23.oo Uhr geworden und so haben wir uns voneinander verabschiedet. Die mitgebrachten wunderschönen in allen Farben leuchtenden Schals und Sarongs haben wir gar nicht "zum Einsatz" gebracht, die Zeit war einfach "übervoll".

Am Sonntag hat sich dann eine Gruppe um 10.oo Uhr auf dem Engelberg in Winterbach getroffen, wir waren zu 9. einschließlich zweier jungen Mädchen. Gemeinsam sind wir zu dem Platz gegangen, der mich Tage zuvor gerufen hatte. Ich war angenehm überrascht und habe mich riesig gefreut, haben doch im Zentrum dieses Platzes, der im Wald liegt, Kinder die dort immer wieder spielen einen wunderschönen Tempel aus Ästen gebaut. Wir haben diesen Tempel mit den mitgebrachten Blumen, Düften und Kräutern geschmückt und die Wasserschale, die wir am Samstag im Zentrum unseres Kreises hatten mit dem Wasser vom Samstag ins Zentrum des Tempels gebracht. Drumherum haben wir die mitgebrachten Instrumente, wie Trommeln, Rasseln, Klangstäbe usw. angebracht.

Ich habe dann dieses Treffen eröffnet indem ich Mutter Erde und allen Wesen des Waldes mitgeteilt habe, war wir hier tun; es war eine wunderschöne Stimmung und Atmosphäre da, die Sonne hat immer wieder durch den Waldrand hereingeblinzelt. Wieder haben wir mit einer Meditation begonnen, die der vom Samstag sehr ähnlich war, wobei es für meine Wahrnehmung noch intensiver war, alle Beteiligten als Lichtsäule zu spüren. Danach hat sich bei mir der Hüterbaum des Gebietes und die Lebensraumquelle des Engelbergs gemeldet, es war auch von den Teilnehmern zu spüren, wie viel Liebe und Frieden auch von ihnen ausgingen. Für alle Beteiligten war es wieder sehr schön, mit den Musikinstrumenten einen Klangteppich im Wald zu zaubern.

Die Uhr war kurz vor 11:11, da kam der Impuls, wieder das OM zu Tönen. Es war wirklich sehr, sehr schön und tief berührend. Es war, wie wenn keiner aufhören wollte, das OM zu singen. Nach einer längeren Stille, die jede Teilnehmerin sich einräumte, tanzten wir wieder die Sternenprozession, wobei wir diesmal eine Sternposition mit "Zacken" hatten. Dieser Stern bewegte sich um den Tempel im Kreis und behielt seine Form. Nachdem danach jeder noch einmal kräftig getrommelt und gesungen hatte, waren wir alle von Liebe, Zufriedenheit, Dankbarkeit und Frieden erfüllt. Ich habe dann jede Teilnehmerin eingeladen, das Wasser aus der Mitte so zu verwenden, wie sie das Gefühl dazu hatte.

Dies war sehr interessant zu sehen und als die zwei Mädchen dran waren, wurden wir anderen nassgespritzt. Alles, total Alles war absolut stimmig, wir waren eingehüllt in Liebe, Frieden und Freude. Nach Beendigung der Zeremonie hatten ein paar Teilnehmerinnen den Wunsch, die Lebensraumquelle und vor allem den Hüterbaum zu besuchen.

Dieses Wochenende war auch für mich wieder eine große, wunderbare Erfahrung, die ich nicht missen möchte und die wieder viel Veränderungen und Impulse auf den Weg gebracht hat.

Herzliche Grüße, Licht und Liebe
Renate Theresia Simon

 

 

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