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Prophzeiungen - Maya-Kalender - Bewusstseinswandel
Eine Einführung in das Thema "2012"

von: Stefan Andromis Herbert
Datum: September 2009

 

 

Siehe auch das inhaltlich identische Video unter YouTube: www.youtube.com/watch?v=45i5-EmM-DI

 

Immer mehr Menschen erkennen, dass unsere heutigen gesellschaftlichen und politischen Probleme nicht mehr auf die traditionelle Weise zu lösen sind. Die Einen sehen gar keine Zukunft für die Menschheit und fürchten den Untergang unserer westlichen Zivilisation und damit noch mehr Armut, Hunger und Elend. Andere spüren die Chance für einen grundlegenden Wandel zum Guten in allen Bereichen unseres Lebens. Doch was wird nun geschehen? Erleben wir das Ende der Menschheit oder die Verwirklichung einer besseren Welt, in der sich endlich unsere sehnlichsten Wünsche von einem Leben in Frieden und Harmonie erfüllen? Ist gar die Zeit nahe für die Rückkehr ins Paradies oder der Verwirklichung des Himmels auf Erden?

Endzeitprophezeiungen gab es schon immer. Eine der ältesten findet sich in der Bibel in den Offenbarungen des Johannes. Nach den sieben Plagen und dem Auftreten des Antichristen erlebt die Menschheit die Auferstehung und Satan wird für tausend Jahre von der Erde verbannt. Die darauf folgende paradiesische Zeit wird als das Friedensreich Gottes bezeichnet.

Der berühmteste Seher Nostradamus prophezeite einen apokalyptischen Untergang um das Jahr 2000 herum. In dieses Bild passten dann die Anschläge vom 11. September 2001 auf das World Trade Center, welche die Menschen auf dem ganzen Planeten in einen Schock versetzten. Seit dem erlebten wir verstärkt „apokalyptische“ Katastrophen wie den Tsunami im Dezember 2004 in Süd-Asien. Weil sich die Flutwelle in internationalen Urlaubsgebieten ausbreitete, fühlte die ganze Welt mit den Opfern und Hinterbliebenen.

Neben den verheerenden Überschwemmungen in der Stadt New Orleans und sich ebenfalls weltweit auswirkende Virus-Epidemien, wurde 2008 durch den größten Börsencrash seit 1929 eine Finanz- und Wirtschaftskrise ausgelöst, von der sich die Welt noch nicht wieder erholt hat.

Eine Verbindung dieser Ereignisse mit der Apokalypse ist durchaus nachvollziehbar. Doch worum geht es bei dem Datum „2012“? Es stammt von dem mittelamerikanischen Volk der Mayas. In ihrem Kalendersystem erkannte der spirituelle Wissenschaftler José Arguëlles ein Ende von mehreren Zeitzyklen für den 21. Dezember des Jahres 2012. Doch wird hier kein Weltuntergang beschrieben, denn mit dem Ende eines Zeitabschnittes beginnt bei den Mayas ein neuer Zyklus und damit auch eine Neue Zeit für unser Leben auf der Erde, welche auf die Erfahrungen der vergangenen Zyklen aufbaut.

Diese Zyklen beschreiben einen Entwicklungsweg der Menschheit über die vergangenen 104.000 Jahre hin zu mehr Bewusstsein und Verantwortung. Genauso wie beim einzelne Individuum, geht auch die Menschheit global betrachtet einen gleichartigen Erwachsenwerdungsprozess und lernt in dieser Zeit, was es bedeutet, im wahrsten Sinne des Wortes „Mensch“ zu sein. Dabei sind die Kriege, Gewalt, Armut und Hoffnungslosigkeit unserer Zeit die Lernschritte, um zu erkennen, dass Frieden und Freiheit nur durch Vergebung, gegenseitigem Respekt, Liebe und Mitgefühl erreicht werden kann.

So beschreiben Prophezeiungen nordamerikanischer Indianerstämme, dass unsere Welt in dieser Zeit in ein spirituelles Bewusstsein erwacht. Beispiel hierfür ist die Legende von der Wiederkehr der weißen Büffelkalbfrau durch die Geburten von weißen Kälbern seit den 90er Jahren, die keine Albinos sind.

Die Menschheit als Ganzes lernt durch jedes einzelne lernende Individuum. Denn jeder von uns ist ein Teil der Weltgemeinschaft und alles, was wir für uns selbst erarbeiten oder erfahren, kommt der ganzen Menschheit zu Gute. Je mehr wir also den Frieden in uns selber finden und aufhören, Kleinkriege mit unseren Partnern, Nachbarn oder Kollegen zu führen, desto mehr wird unsere „Eine Welt“ von diesem wahrhaftigen Frieden durchdrungen. Dies erreichen wir, in dem wir aufhören, andere zu verurteilen, schlecht zu machen oder zu erniedrigen und uns mit all unseren Fehler und Schwächen so annehmen, wie wir sind.

In diesem Geschehen haben die Apokalypse und andere Endzeitprophezeiungen den Sinn, uns auf den wichtigen Prozess unserer Weiterentwicklung aufmerksam zu machen. Deshalb sind sie keine Zukunftsvorhersagen, sondern beschreiben nur eine Wahrscheinlichkeit, die eintreten mag, wenn keine Veränderung im Denken und Handeln geschieht. Nehmen wir die Botschaft an und gehen den von Gott oder der Schöpfung vorgesehenen Entwicklungsschritt, braucht das Prophezeite nicht mehr einzutreffen.

Der Wandel in dieser Zeit verändert uns – grundlegend. Doch davor brauchen wir keine Angst zu haben sondern wir können darauf vertrauen, dass uns nur die Dinge geschehen, die aus höherer Sicht richtig sind und uns weiterbringen. Dafür gibt es ein wunderbares Beispiel aus der Natur: die Wandlung der Raupe zum Schmetterling. Oder hat die Raupe etwa Angst davor, sich zu verwandeln? Wenn ja, würde sie den Prozess dann unterbrechen, wenn sie es könnte? Sie kann es aber nicht, denn es ist ein für sie aus höherer Sicht so vorgesehener Schritt.

Genauso ist es mit der Menschheit. Sie hat auch nicht wirklich die Wahl zu entscheiden, ob sie sich zu diesem wunderschönen Menschheits-Schmetterling wandeln will oder nicht. Sie wird es und wir können darauf vertrauen, dass ihr eine lichtvolle Zukunft bevorsteht.

 

 

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