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Die Zeichen der Zeit - vom
05.06.05

Von: Stefan Andromis Herbert

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit
dem Aufstiegsprozess oder der Verwirklichung des Neuen Goldenen Zeitalters auf Eden. Das
Wesentlichste daran ist für mich die Wandlung unseres Denkens vom Bewusstsein der
Getrenntheit in die Ganzheitlichkeit, in der wir uns wieder eins fühlen mit Gott, dem
Universum, der Quelle und wieder in der Verbindung sind mit der göttlichen Kraft in uns.
Die ganze Zeit über ist mir aber auch das Jahr 2012 sehr wichtig gewesen, weil meiner
Ansicht nach die wesentlichen Veränderungen in unserer Welt bis dahin geschehen werden.
Wenn man sich über eine solch lange Zeit mit diesem Thema beschäftigt, so zweifelt man
auch hin und wieder, ob die Dinge wirklich so geschehen werden, wie man es sich vorstellt
oder ob alles nur ein illusionärer Wunschgedanke ist, weil einem die Realität nicht so
recht gefällt. Doch immer wenn ich mich dies gefragt habe, so hat sich in mir ein
positives Gefühl eingestellt und der Zweifel war jedes Mal fort. Gleichzeitig erkundete
ich die ganzen Jahre über das äußere Weltgeschehen, ob sich für mich deutliche
Anzeichen der nahenden Bewusstseinsveränderung finden ließen.
Als sich am 26. Dezember 2004 in Süd-Asien die gewaltige Flutkatastrophe mit über
200.000 Opfern ereignete, war dies für mich ein solches äußeren Zeichen. Das Ereignis
berührte nicht nur die Menschen in den betroffenen Gebieten, sondern die ganze Welt, weil
sich zu dieser Zeit Urlauber aus allen Teilen der Erde in dem stark betroffenen Thailand
aufhielten. So viel Leid, Schmerz und Trauer die Katastrophe auch global auslöste, so
stark war gleichzeitig die beispielslose Welle des Mitgefühls und der Hilfsbereitschaft.
Damit vermochte dieses Ereignis die Menschen in ihren Herzen zu berühren wie kaum ein
Geschehen zuvor.
In den Botschaften der Kirche wurde von einer Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes
gesprochen und dies war für mich der Hinweis, dass wir uns jetzt wirklich in der
sogenannten Endzeit befinden. Bei dieser Naturkatastrophe ging es aber nicht darum, dass
uns Gaia Erde bestrafen wollte für die Dinge, welche wir ihr in unserer Unbewusstheit
angetan haben und immer noch antun. Es ist eher so, dass Seelen, die für sich entschieden
haben den kommenden Aufstieg nicht mitzuerleben, darum baten, ihre körperliche Hülle
verlassen zu können. Das uns alle sehr liebende Planetenwesen Gaia ermöglichte es ihnen
auf diese Art und Weise. Daraus soll deutlich werden, dass mit der Flutkatastrophe nichts
falsch gelaufen ist, sondern sie im Einklang mit dem göttlichen kosmischen Plan und mit
unserer aller Seelenpläne erfolgte.
Der Papst und die römische Kirche
Nur wenige Monate später gab es ein weiteres die ganze Welt bewegendes Ereignis, auf
welches ich schon seit Jahren gewartet habe: Der Tod vom Papst Johannes Paul II. Sein
Abschied bewegte nicht nur gläubige Katholiken, sondern auch viele sich nicht zu der
römischen Kirche zugehörig fühlende Menschen, mich selber eingeschlossen. Ich habe
alles, was in dieser Zeit im Vatikan geschah, intensiv verfolgt, auch die Wahl von Joseph
Kardinal Ratzinger zum neuen Papst Benedict XVI.
Auch wenn sich die Politik des Vatikan wohl nicht wesentlich verändern wird, so fühle
ich doch mit dem neuen Papst eine neue Qualität auf der Erde. Wie sie sich konkret zeigt,
vermag ich aber nicht vorherzusehen. Einerseits ist der neue Papst bemüht, die
urchristlichen Glaubensvorstellungen wieder mehr in den Vordergrund zu rücken,
andererseits wäre es aus Sicht des kosmischen Planes auch stimmig, wenn er weiterhin eine
dogmatische Glaubenslehre predigen würde. Da es für viele Menschen in dieser Zeit für
ihr Seelenwachstum notwendig ist, aus religiöser Sicht "erwachsen" zu werden
und die eigene spirituelle Ausrichtung zu finden, kann die "höhere" Aufgabe des
Papst auch darin bestehen, eine Glaubensumwelt zu schaffen, in welcher sich immer mehr
Menschen nicht mehr zu Hause fühlen und es sie drängt, die römische Kirche zu verlassen
und ihre individuellen Wege zu gehen.
Bei vielen von uns ist dies bereits in den letzten Jahrzehnten geschehen. So hat die
Kirche durch das Festhalten an ihren jahrhundertealten Dogmen bewirkt, dass sich immer
mehr Gläubige in ihrem Kollektiv nicht mehr zurecht fanden und sich deshalb auf eigene
spirituelle Wege begaben. Es erscheint natürlich auf den ersten Blick paradox, wenn man
behauptet, die katholische Kirche geht genau den richtigen Weg, wenn sich möglichst viele
Gläubige von ihr abwenden, doch aus höherer Sicht vermag sie diesen Menschen so
wahrhaftiger zu helfen, als wenn sie sich "populär" verhält.
In dieser Zeit finden auch immer häufiger die bisher von Rom verdrängten Wahrheiten zum
Ursprung des Christentum in die Öffentlichkeit. Damit meine ich die Hintergründe um das
Wirken des historischen Jesus inklusive der Kreuzigung und die Wahrheit um seinen
Familienstand, ob er mit Maria Magdalena Kinder gezeugt hat, was der Heiligen Gral
bedeutet, etc. Der weltweit sehr populäre Roman von Dan Brown mit dem deutschen Titel
"Sakrileg" und andere Werke, tragen einen entscheidenden Teil dazu bei. In den
letzten Wochen habe ich mich intensiv mit diesem sehr spannenden Thema auseinander gesetzt
und dabei kam für mich folgendes zum Vorschein:
- Jesus ist kein Sohn eines Zimmermanns gewesen, sondern stammt aus dem
königlichen Hause David und ist damit adeliger Herkunft.
- Maria Magdalena ist aus dem israelitischen Stamm Benjamin kommend auch
adeliger Herkunft
- Dem Hause Benjamin gehörte das Land um die Stadt Jerusalem. Doch
David
vertrieb die Benjaminiter von ihrem Land, wurde selber zum
König und Salomo,
sein Sohn baute in Jerusalem den berühmten Tempel.
- Maria Magdalena hat damit als Nachkomme der Benjaminiter das wahre
Anrecht
auf den Jerusalemer Königstitel.
- Die jüdischen Könige waren Priesterkönige, vereinten weltliche und
religiöse
Macht miteinander. Diese Macht hätten Jesus und Maria
auch gehabt, wenn sie
ihr Geburtsrecht wahrgenommen hätten.
- Jesus starb nicht am Kreuz, jemand Anderes ist für ihn
möglicherweise
gestorben und Maria ging mit deren Kindern nach
Südfrankreich.
- Hier vereinte sie sich mit der semitischen Königslinie der
Merowinger, die
ursprünglich auch aus dem Hause Benjamin
kommen sollen.
- Alle hieraus hervorgegangenen Adelshäuser wie z.B. die Stuarts, das
Haus
Lothringen oder Habsburg, besaßen deshalb
(und besitzen noch immer) nicht
nur das Recht auf eine weltliche europäische Krone,
sondern auch auf den
Papst-Titel und auf die Krone Jerusalems.
- Der Heilige Gral bezieht sich nicht auf ein Gefäß, in welchem Jesus
Blut
aufgefangen wurde, sondern es geht um diese
heilige (königliche) Blutslinie
(franz. sangreal).
- Der wirkliche Grund für die Errichtung des "Templer-Orden"
in Jerusalem
um 1118 besteht darin, die durch Jesus und Maria
Magdalena's begonnene
Adelslinie zu schützen.
Diese Sachverhalte sind dem Taschenbuch "Der Heilige Gral und seine Erben" von
Lincoln, Baigent, Leigh (Bastei Lübbe) entnommen und werden von mir in den nächsten
Monaten in einem weiteren Text ausführlicher zusammengestellt. Welche Konsequenzen es
für die römische Kirche hat, wenn sich dies offiziell bewahrheitet, kann sich jeder
selber ausmalen. Sogar das Glaubensbekenntnis wäre nichtig, denn Jesus ist dann nicht wie
dargestellt der Gottes Sohn und nicht wirklich auf wundersame Weise auferstanden.
Das aktuelle politische Geschehen
Aber in diesem Jahr geht es nicht nur um den Beginn des Zusammenbruchs der religiösen
Machtstrukturen in Europa, sondern betroffen ist auch die weltlichen Politik. Die Bürger
in Frankreich und der Niederlanden haben ihren (wichtigen) Part dazu beigetragen und der
Zukunft eines zu stark wirtschaftlich orientierten und menschenunwürdigen Europa eine
klare Absage erteilt. Groß Britannien sagte seine Volksabstimmung bereits ab und die sich
total überrumpelt fühlenden Politiker stellten plötzlich alles in Frage, sogar den
Euro. Eine Umfrage unter unseren Bundesabgeordneten hatte ergeben, dass nur sehr wenige
von ihnen die Europäische Verfassung vor der Abstimmung überhaupt gelesen hätten und
trotzdem stimmen sie mit "Ja".
Wie kann dies geschehen? Ich sehe hier als Ursache auch die Veränderungen in unserem
Zeitwahrnehmung. Seit Jahren erleben wir unsere Umwelt auf eine immer intensivere und
komprimierte Weise. Es wird davon gesprochen, dass der Tag von 24 Stunden in unserer
Wahrnehmung auf nur 16 oder sogar noch weniger Stunden verkürzt erscheint. Die Ereignisse
überschlagen sich schon fast und wir finden immer schwieriger zu wirklicher Ruhe und
Gelassenheit. Das gilt natürlich auch für unsere Politiker, die sich um all die
wichtigen Themen auch nicht mehr in dem Maße kümmern können, als es eigentlich
notwendig wäre.
Dieses Komprimieren der Zeitwahrnehmung wird sich bis zum Jahre 2012 noch weiter
intensivieren. In Deutschland zeigt sich schon jetzt eine immer chaotischer werdende
Bundespolitik. Keine der bisher durchgeführten Reformen konnten das erreichen, wozu sie
bestimmt waren. Die Turbulenzen dieser Zeit sind so groß, dass die derzeitige Regierung
krampfhaft versucht, sich selbst durch Neuwahlen zu retten oder mit Pauken und Trompeten
unterzugehen.
Doch die bisherigen politischen Konzepte funktionieren nicht mehr und deshalb ist es für
mich nicht wichtig, wer die nächsten Wahlen gewinnt. Egal wie die zukünftige Regierung
aussehen wird, wenn sie nicht eine ganzheitlichere Politik des Herzens verfolgt, wird sie
aus meiner Sicht die nächste Legislaturperiode auch nicht besser überstehen. Damit
scheint unser Land (und auch Europa) auf einen politischen Untergang zuzusteuern. Doch
wenn dieser kommt, wird er auch aus höherer Sicht gewollt sein, um danach eine
grundlegende Neuorientierung auf allen Ebenen unseres Daseins zu ermöglichen.
Das Jahr 2012
In diesem Text habe ich öfters das Jahr 2012 erwähnt, weshalb ich näher darauf eingehen
möchte, was diese Jahreszahl für mich bedeutet. Die Zahl stammt aus dem Maya-Kalender,
der nach den Berechnungen des Mexikaners Josè Argüelles am 21.12.2012 endet. Genauer
gesagt, enden dann mehrere große Zeitabschnitte, wobei diese gleichzeitig der Anfang
neuer Zeitzyklen bedeuten. Die Maya's und die Indianervölker in Nordamerika sprechen von
einer Welt, ein Zeitabschnitt von gut 25.700 Jahren, der bei uns in Europa auch als das
Weltenjahr oder das Platonische Jahr bekannt ist. Vier dieser Welten ergeben den nächst
größeren Zyklus von gut 102.800 Jahren. Wir leben jetzt am Ende der vierten Welt und
damit auch am Ende des übergeordneten größeren Zeitzyklus.
Im Dezember 2012 geht die Erde also nicht unter, sondern die Menschheit begibt sich in
eine neue Welt und öffnet zudem ein neues Kapitel im evolutionären Prozess der
Menschwerdung. Wenn wir bis dahin gelernt haben, die Verantwortung für unser Handeln voll
und ganz zu übernehmen und unserer bisher nicht genutzten geistigen Potentiale bewusst zu
werden, dann erleben wir zukünftig ein Zeitalter des wahren Friedens und ein Miteinander
aller Menschen in tiefer Liebe und Mitgefühl.
Die Zahl 2012 drückt für mich aber nicht nur das Jahr aus, für das diese Veränderungen
prophezeit werden, sondern ist auch ein verbindendes Symbol für all jene, die global an
der Verwirklichung dieser Vision arbeiten. Damit ist es aus meiner Sicht nur zweitrangig,
ob zu dieser Zeit wirklich etwas passiert, wichtig wäre es dagegen, sich gemeinsam auf
diese Jahreszahl auszurichten, sich miteinander zu verbinden und unsere Kräfte zu
bündeln. Wenn dies funktioniert, wird unsere Vision zu einer sich selbstverfüllenden
Prophezeiung, was in diesem Fall nur positiv wäre.
Dann ist mir in der letzten Zeit noch ein weiterer Gesichtspunkt hinzugekommen, was es mit
diesem Datum auf sich haben könnte. Dies steht im Zusammenhang mit der Galaktischen
Föderation, dem großen Sternenverbund, dem viele Millionen bewusste Welten innerhalb
unserer Galaxie angehören. Die Erde war einst auch Mitglied dieses Bundes, bis sich die
Spirituellen Hierarchien unseres Planeten entschieden, hier einen einzigartigen
Seelen-Erlebnisraum zu schaffen mit der Möglichkeit für tiefgreifende
Bewusstseins-Erfahrungen im "sich Abgetrennt fühlen" von der Kosmischen Quelle.
Dazu wurde es aber notwendig, die Erde und ihre Menschheit vorübergehend aus der
Verbindung mit der Föderation zu lösen, damit der hiesige Erfahrungsprozess auch
wirklich stattfinden konnte.
Dieser Prozess ist nun beendet und die Spirituellen Hierarchien haben die Föderation um
Wiedereingliederung der Erde gebeten. Diesem Wunsch wurde bereits zugestimmt und der
Sternenbund bekam den Auftrag, den Weg zurück in die Einheit mit zu organisieren. In
diesem Zusammenhang inkarnierten auf der Erde u.a. Wesenheiten des intergalaktischen
Sternenvolks der Arkturianer als das uns bekannte mittelamerikanische Volk der Mayas und
installierten einen Zeitrahmen, in welchem der Rückkehrprozess ablaufen soll. Dieser
endet übertragen auf unseren gregorianischen Kalender am 21.12.2012 und stellt damit das
Datum der offiziellen Wiedereingliederung der Erde und ihrer Menschheit in die
Sternengemeinschaft dar.
Resümee
Je näher wir dem Jahr 2012 kommen, desto stärker werden unsere traditionellen
politischen und wirtschaftlichen Systeme, bedingt durch die auf die Erde immer intensiver
einstrahlenden göttlichen Energien, in sich zusammenbrechen. Deshalb ist es für uns sehr
wesentlich, die neuen Strukturen bereits parallel aufzubauen. Ob wir diese Umbruchszeit
als schwierig oder als leicht erleben werden, liegt bei jedem selber. Je mehr wir an
Selbstvertrauen im Sinne von "Vertrauen auf unser wahres Selbst (Höheres
Selbst)" entwickeln, desto stärker werden wir versorgt und beschützt sein. Damit
wachsen wir in das Bewusstsein hinein, welches uns befähigt, die Neue Welt in wahrem
Frieden und Freiheit, in Liebe und Mitgefühl zu allen Geschöpfen auf unserem Planeten zu
verwirklichen.
Je intensiver wir uns also mit den in uns noch blockieren Emotionen, Ängsten und
Schuldgefühlen auseinandersetzen, desto weniger Sorgen müssen wir uns um uns selber und
unsere Umwelt machen. Denn jeder trägt für sich selber die Verantwortung, was uns im
Außen begegnet oder mit welchen Ereignissen wir in Resonanz sind. Sowohl das globale
Geschehen, wie auch die kleinen Ereignisse des Alltags, helfen uns dabei weiter, in
unserem Erkennen, wer wir sind und welche bisher verborgenen Fähigkeiten und Potentiale
in uns noch schlummern. Denn Spiritualität will nicht als ein interessantes
intellektuelles Konzept verstanden, sondern wahrhaftig gelebt und aktiv in die Tat
umgesetzt werden.
Damit wünsche ich Euch, in dieser Zeit, in der sich das Karussell "Erde" immer
schneller und intensiver drehen wird, viel Innere Ruhe und Frieden.
Herzliche Grüße,
Andromis

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