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Botschaft vom 15.11.2003

Von: Andromis
Über die Herzöffnung zu
unserem wahren Sein

Liebe Lichtarbeiterinnen und Lichtarbeiter,
ein wieder sehr bereicherndes Jahr geht zu Ende. Es hat uns durch tiefe Transformationen
geführt, hat uns ganz neue, bisher nie geahnte Begegnungen im Licht gezeigt. In dem sich
das Licht in uns immer mehr verstärkt und wir durch die Öffnung unserer Herzen immer
tiefere Tiefen unseres Selbst oder unserer Göttlichkeit erfahren haben, konnte jeder für
sich innerlich wahrnehmen, wie wir uns wahrhaftig auf den Weg ins Licht befinden.
Für mich ist die Herzöffnung das zentrale Thema auf unserem Weg ins Licht. In ein Licht,
welches dann nicht nur Licht ist, sondern immer auch der Träger der Schwingung
bedingungsloser Liebe. Diese Liebe kommt nur aus unserem Herzen. Deshalb besteht unser Weg
in die Neue Zeit für mich darin, in allen Bereichen unseres Lebens, auch in den scheinbar
Alltäglichsten, die Schwingung der Liebe mit einfließen zu lassen. Nur so geben wir
diese göttliche Kraft zusammen mit dem tiefen Frieden des Universums zu den Menschen in
unserem Umfeld weiter, seien sie nun spirituell interessiert oder nicht.
Aus diesem Grunde bringen uns die besten Erkenntnisse nichts, wenn sie nicht mit dieser
göttlichen Liebe verbunden sind und keine Channeling hilft uns wahrhaftig weiter, wenn
wir zwischen seinen Zeilen nicht diese Liebe wahrzunehmen vermögen. Denn dies ist das
Wesentlichste von dem, was uns die geistige Welt, also die Aufgestiegenen Meister und die
Engelreiche, in ihren Botschaften zu vermitteln vermögen: "Öffnet Euch wieder der
unendlichen Liebe des Universums, nehmt sie an, fühlt Euch diese Liebe wert, welche wir
Euch schenken, für die Ihr nichts tun oder leisten müsst, außer so zu werden, wie Ihr
ganz tief in Euch bereits wahrhaftig seid."
Uns Erdenmenschen kann man diese Botschaft sicherlich nicht häufig genug vermitteln,
oder? Daneben gibt es natürlich viele andere wunderbare Botschaften, welche uns so toll
schildern, was alles in den höheren Ebenen um unseren Planeten herum passiert oder was
gewisse Kreise auf diesem Planeten gerade tun oder nicht tun. Ich will damit nicht sagen,
dass diese Botschaften nicht ihre Berechtigung haben, doch... helfen Sie uns wahrhaftig
weiter?
Hier möge bitte jeder selber in sich hineinfühlen und diese Frage für sich selbst
beantworten. Hilft mir die Botschaft, welche ich gerade lese weiter, wenn es darum geht,
wie ich mich selber liebenswerter fühle kann? Wie ich zu mehr Selbstwert finde? Helfen
sie mir weiter, wenn es darum geht, mit meinen Ängsten anders umgehen zu lernen? Helfen
sie mir, mein Herz zu öffnen? Helfen sie mir, zum Bewusstsein meiner Meisterschaft zu
finden? Helfen sie mir nicht nur zu erkennen, sondern zu fühlen, dass ich ein Teil des
Göttlichen Ganzen bin? Dass die göttliche Essenz in mir ist und die Getrenntheit mit
Gott oder der Quelle deshalb eine Illusion ist?
Wenn irgend eine Botschaft, ob ihr sie aus der geistigen Welt erhaltet oder von Freunden
oder irdischen Meistern, Euch bei der Beantwortung dieser Fragen weiterführt, dann hilft
sie Euch auf Eurem Weg zum Erkennen Eures vollkommenen Selbst. Dann hilft sie Euch im
Erkennen Eurer Göttlichkeit, im Erkennen, wer Ihr seid. Und dann bringt sie Euch weiter
auf Eurem individuellen Weg des Aufstiegs ins Licht und in das Bewusstsein der Einheit.
Diese Fragen kann natürlich jeder nur für sich selber beantworten und wird sie sich auch
immer wieder stellen müssen. Denn alles, was uns in dieser Zeit begegnet, was wir
erleben, lesen, hören, etc. fordert diese Frage aufs Neue heraus.
Diese Tage rund um das christliche Weihnachtsfest, macht uns wieder verstärkt aufmerksam
auf die Christus-Energie, unser inneres göttliches Licht tief in unserem Herzen. Wenn wir
mit seinen Strahlen in Berührung kommen, dann sind wir in der Einheit mit unserer wahren
Essenz, dem göttlichen Kern in uns. In diesem Licht erkennen wir wahrhaftig unser Selbst
und wir erkennen die Rollen, welche wir hier auf Erden spielen. Es sind vielfältige
Rollen, wir sind Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder arbeitslos, wir sind Vater oder Mutter,
wir sind Sohn oder Tochter, Freund oder Freundin, Partner oder Partnerin. In der
Identifikation mit ihnen suchen wir nach Anerkennung und danach in ihnen angenommen zu
sein. Bekommen wir diese nicht, dann ergeben sich für uns die bekannten innere Konflikte.
Ähnlich ist es in unserem Rollenverhalten. Hier können wir uns lieb oder böse
verhalten, friedvoll oder gewalttätig, achtsam oder egoistisch. Identifizieren wir uns
mit einem dieser Aspekte, dann mag auch dies zu inneren Konflikten führen, wenn wir durch
das besagte Verhalten in unserem Umfeld nicht die von uns erwartete Anerkennung finden.
Deshalb ist es für mich wichtig sich bewusst zu machen, dass es eben nur Rollen sind, die
wir "spielen" und uns in ihnen gegenseitig erfahren. Und so lange wir noch ein
Interesse daran haben, uns mit diesen Rollen zu identifizieren, solange werden wir auch
nicht bereit sein, dieses Spielchen aufzugeben. Denn erst, wenn wir sie ausgiebig gespielt
haben, uns selber vollkommen darin erkannt und alle Facetten dieser Rolle für uns
ausgelotet haben, vermögen wir unsere Identifikationen loszulassen und uns zu erheben aus
dem Bewusstsein der Polarität in das Bewusstsein der Ganzheitlichkeit. Dann erkennen wir
erst unser wirkliches Wesen, unsere göttliche Essenz und vermögen uns voll und ganz
anzunehmen, wie immer wir uns auch verhalten. Dann können wir all unsere bisherigen
Verhaltensmuster in uns integrieren und finden damit zu wahrhaftiger Freiheit.
Ganz wunderbar spielen wir z.B. die Rollen von den guten und bösen Menschen. Im
Allgemeinen identifizieren wir uns natürlich mit den Guten und glauben, die anderen sind
die Bösen. Doch solange wir dies tun, solange leben und wirken wir auch weiterhin in der
Polarität und in dem Bewusstsein der Getrenntheit, weil wir diese beiden Pole als
getrennt voneinander betrachten. Aber gut und Böse gehören zusammen und den einen Pol
kann es nicht ohne den anderen Pol geben. Und so gehören für mich auch die Polaritäten
"Lichtarbeiter" und "Dunkelmächte" zusammen. Das eine kann es
nämlich auch nicht ohne das andere geben. Denn, wozu sind Lichtarbeiter gut, wenn es
keine Dunkelheit gäbe? Was hätte das Kämpfen für das Licht dann für einen Sinn?
Und so möge jeder von Euch, der oder die sich mit Lichtarbeit beschäftigt und auf diese
Weise dem Licht dient, bewusst machen, dass auch das Dunkel dem Licht dient. Ganz auf
seine eigene Art und Weise. Und ich stelle mal die These auf, solange wir uns als
"Lichtarbeiter" identifizieren, solange werden wir nicht aufsteigen können,
denn der Weg zur Ganzheitlichkeit führt auch vorbei an der Auflösung dieser doch so
tollen Rolle des "Retters dieser Welt" vor den Mächten des Bösen und Dunklen.
Da wir uns hier in einer Welt des freien Willens befinden, mag natürlich jeder für sich
selber entscheiden, wie lange er dieses Rollenspiel mitmachen möchte. Noch haben wir auch
die Möglichkeiten dazu und deshalb wünsche ich allen weiterhin viel Spaß und Freude in
Euren individuellen Rollen, die ihr innerhalb des großen kosmischen Geschehens namens
Aufstiegsprozess spielt.
Herzliche Grüsse von einem, der SEINE Rolle hoffentlich gut spielt,
von Andromis

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