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Botschaft vom 30.12.04

von: Stefan Andromis Herbert

 

Zur Flutkatastrophe in Süd-Asien vom 26.12.04

 


Am zweiten Weihnachtstag bebte vor der Küste vor Sumatra morgens um 8:00 Uhr Ortszeit die Erde mit einer Stärke von 8,9 auf der nach oben offenen Richter-Skala. Dieses Erdbeben war eines der stärksten seit 100 Jahren und hat mit bisher ca. 130.000 Toten die weitaus größten Menschenopfer und Leid für die Hinterbliebenen hervorgebracht.

Was ist da passiert und worum geht es? Diese Fragen stellen sich viele von Euch und ich versuche hier aus meiner Sicht darauf zu antworten. Eines ist klar, die Naturkatastrophen sind bisher Jahr für Jahr immer heftiger geworden. So war es vielleicht nur eine Frage der Zeit, bis sich eines mit der jetzigen Stärke ereignete.

Trotzdem fragen wir uns, ob sie hätte sein müssen? Sicherlich nicht, wenn die Menschheit als Ganzes sich schon bewusster gewesen wäre, als es bisher der Fall ist. Deshalb können wir natürlich nur sagen, dass dieses Erdbeben und die daraus resultierende Flutkatastrophe eben für uns nicht vermeidbar war und deshalb für die Menschheit wertvoll ist, um durch sie zu dem Bewusstsein des Mitgefühls und des Respekts aller Menschen füreinander zu finden.


Aus astrologischer Sicht

Zuerst möchte ich das Geschehen aus astrologischer Sicht betrachten. Dazu habe ich mir das Horoskop des Erdbebens angeschaut. Es fand statt am 26.12. um 8:00 Uhr Ortszeit vor der Küste Sumatra's. Ich nahm hierzu die Koordinaten 95 Grad östliche Länge und 5 Grad nördliche Breite.

Hier einige Besonderheiten:
Sonne im Steinbock im 12. Haus, Azendent Steinbock, MC (Medium Coeli) in der Waage.
MC, Mondknoten (Widder), Saturn (Krebs) und Chiron (Steinbock) stehen im Quadrat und in Opposition zueinander, weitere Quadrate: Uranus (Fische) und Mars (Schütze), sowie Lilith (Krebs) und Jupiter (Waage).
Trigone mit Mond (Zwillingen) und MC, Neptun (Wassermann) und Jupiter
Sextile mit Uranus und Sonne, Chiron und Jupiter

Meine Deutung: Eine aggressive und bisher blockierte Energie bricht sich Bahn. Alte seelische Verletzungen werden sichtbar und können im nochmaligen Durchleben geheilt werden. Nehme wir unser Schicksal an, finden wir zu geistiger und seelischer Reife, gewinnen an Lebenserfahrung und lernen, die Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen.

Die blockierten Emotionen und die dahinter verborgenen Verletzungen möchten ausgedrückt werden. Über das Helfen und Mitfühlen finden wir zu unserem höheren Sinn des Geschehens. Erkennen wir, dass wir alle auf EINEM Planeten leben, alle miteinander verbunden sind und wir uns also nicht herausreden können, das Ereignis ginge uns nichts an, erweitert sich mit dieser Erkenntnis unser Bewusstsein und wir finden zu dem gewünschten harmonischen Miteinander.


Umdenken in der westlichen Welt

Als erstes fiel mir auf, dass dieses Erdbeben - genauso wie jenes im letzten Jahr im Iran - am zweiten Weihnachtsfeiertag passierte, also exakt zu einer Zeit, in welcher viele Menschen weltweit zwar das Fest der Nächstenliebe feiern, diese Aspekte aber andererseits nicht wirklich leben. Stattdessen regiert in diesen Wochen verstärkt die Macht des Geldes, verursacht durch Neid, Gier und tiefen Ängsten, von unseren Nächsten nicht angenommen oder wertgeschätzt zu werden.

Wenn wir uns gerade in den letzten Jahren die immer stärker werdende Ausrichtung auf die äußeren Werte wie Geld und materieller Besitz anschauen, zusammen mit den immer deutlicheren profit-orientierten Denken der Wirtschaft, den eigentlich nur noch nach ökonomischen Maßstäben handelnden Politikern (für die soziale Gerechtigkeit schon fast ein Fremdwort geworden ist), die immer radikaler werdende Werbung im Fernsehen, im Internet und an den Straßenrändern, dann geht die Schere von Anspruch und Wirklichkeit auch in bezug auf dieses Fest immer deutlicher auseinander. Jeder versucht für sich so viel wie möglich an sich zu raffen, was er nur bekommen kann. Mitgefühl wird dabei zu einer "Schwäche", die sich keiner mehr zu leisten vermag.

Unabhängig von materiellen Werten, wird in den westlichen Haushalten zu dieser Zeit natürlich auch "heile Familie" gespielt, die aber in vielen Fällen nicht vorhanden ist. Stattdessen kriselt es, weil irgendjemand sich benachteiligt fühlt und damit allen anderen die (oberflächlich) harmonische Weihnachtsstimmung vermiest. Dann hängt der Haussegen schief und die Erwartungen auf ein diesmal endlich besinnliches und freudiges Weihnachtsfest erfüllen sich schon wieder nicht.

Mein erster Eindruck war, dass es diese Emotionen gewesen sind, die sich weltweit in den westlich-orientierten Ländern in jenen Tagen aufgebaut oder aufgestaut haben und sich dann in dem Erdbeben ihren Weg brachen. Dann stellt sich für mich allerdings die Frage, warum gerade in Südostasien? Warum dort, wo eigentlich kein Weihnachten gefeiert wird? Warum dann nicht bei uns?


Was bedeutet es in der östlichen Welt?

Vielleicht liegt die Antwort darin, dass die Erdkruste an jener Stelle am sensibelsten für dieses Geschehen ist. Aber sie muss sich trotzdem in der östlichen Bevölkerung finden lassen, die eine solche Katastrophe mit "angezogen" hat.

Ein Gedanke ist für mich jener gewesen, dass die Seelen der Menschen in den betroffenen Ländern in Indonesien, Thailand, Sri Lanka und Indien im wesentlichen einen anderen Weg gehen, als die Seelen der Menschen in der weltlichen Welt. Sie gehen mehr den Weg der Erlösung durch das Leiden, während westliche Seelen deutlicher den Weg der Erkenntnis und des geistigen Wachstums folgen. Darum ist die westliche Welt hier nur am Rande betroffen und bei uns sind (noch) keine wirtschaftlichen Strukturen und Strassen, Kommunikationsnetze, etc., zerstört. Wir müssen also nicht ohne diese Wege auskommen, auf denen wir Informationen empfangen und weitergeben können. So haben wir weiterhin alle Möglichkeiten, uns über diese Geschehen auszutauschen und an diesem Ereignis zu lernen und zu wachsen und auf diese Weise unsere karmischen Verstrickungen zu lösen.

Die Menschen in Asien erleben seit vielen Jahrzehnten Armut und Hunger, was einen Leidensweg zur Erlösung ihrer karmischen Schuld beschreibt. Der Tod so vieler Menschen mit einem solchen Seelenweg kann dann nur bedeuten, dass die betroffenen Seelen in diesem Moment ausreichend gelitten haben und der Mensch im irdischen Tod die Erlösung findet. Dann dürfte das Ereignis auch für sie einen Sinn gehabt haben.

Was ich hier anspreche, möchte ich aber auch nur als eine Tendenz betrachten, individuell mag es da sicherlich auf beiden Seiten der Menschheit Ausnahmen geben, so dass natürlich auch manche östliche Seelen den Erkenntnisweg gehen, während westliche sich ebenfalls für den Leidensprozess entschieden haben.


Aus Sicht Gaia's und der Schöpfung

Aus Sicht der Erde sieht dieses Ereignis für mich so aus: Gaia geht ihren Weg zurück in der höhere Bewusstsein der Einheit mit der Quelle, mit Gott oder dem Schöpfer. Sie nimmt uns mit auf diesem Weg. Jeder Mensch ist deshalb gefordert, diesen Weg für sich individuell zu gehen und damit der ganzen Menschheit auf ihrem Erdenweg zu helfen, wie auch immer wir dies individuell umsetzen.

Jeder von uns kann an der Flutkatastrophe lernen, dass es die Trennung an sich nicht gibt. Wir sind nicht getrennt von jenen Gegenden, die jetzt so heftig betroffen sind. Denn alles, was irgendwo auf der Erde geschieht, findet über unsere Fernseher und über das Internet den Weg in unsere Wohnzimmer. Davon abgesehen ist es bei dieser Katastrophe sogar so, dass auch direkt viele Europäer betroffen sind, die dort Urlaub gemacht haben, bzw. Verwandte oder Freunde kennen, welche dorthin flogen.

Wir werden aber seit diesen Tagen nicht mehr so einfach in diesen Ländern Urlaub machen können wie bisher, so nach dem Motto "Flucht vor dem Alltag - hinein ins Paradies!" - Dies ist eine Illusion. Denn, das Paradies ist nicht das Paradies. Ok, es besteht aus Palmen, Sonne, Sand und Meer, doch wir verschließen in Wahrheit unsere Augen vor dem dortigen Elend und der Armut und damit würdigen wir nicht wirklich das Leben jener einheimischen Bevölkerung. Die wollen wir nämlich nicht sehen, weil es uns nicht erfreut und uns aus unserer oberflächlich so "seligen" Stimmung holen würde. Und dieses Paradies erleben wir auch nur sehr kurzzeitig, denn kehren wir nach 2-3 Wochen wieder zurück in unseren Alltag, stehen wir im Allgemeinen vor den gleichen Probleme in Beruf, Familie und Partnerschaft wie vorher.

Deshalb sage ich, diese Ereignis betrifft die ganze Menschheit und somit auch jeden von uns in der westlichen Welt. Bisher sind wir noch nicht so stark direkt betroffen. Doch das könnte sich schnell ändern. Die Stärke der Naturkatastrophen nehmen deutlich zu und dies spricht dafür, dass es uns in Zukunft in der westlichen Welt auch immer intensiver treffen könnte. Denken wir nur an das Elbehochwasser im Jahre 2003. Da kann sich bei uns im nächsten Jahr durchaus auch noch Heftigeres ereignen.


Resümee

Um das Geschehen noch einmal zusammenzufassen: In dem wir unser Mitgefühl wahrnehmen und erkennen, wie sehr wir alle miteinander verbunden sind, wie sehr die Menschheit doch in einem Boot sitzt (was unser Bundeskanzler in seiner Pressekonferenz am 29.12. auch ansprach), desto mehr finden wir zu dem ganzheitlichen Bewusstsein und erkennen unsere Verantwortung für uns selbst und für alle Menschen auf diesem Planeten.

Die jetzt verstorbenen oder leidenden Menschen in Südasien haben deshalb für uns ein großes Opfer übernommen, ähnlich wie jene, die für die Verwirklichung des wahren Friedens auf der Welt am 11. September 2001 gestorben sind. Auch diese Seelen haben einen für sie schwerwiegenden Schritt getan, um uns alle auf unserem Weg ins Licht weiterzuhelfen. Die jetzt verstorbenen Seelen in Asien gebühren also unseren vollsten Respekt und unsere Hochachtung.

Auf den zukünftigen Reisen in diese armen Länder Asiens (und Afrika's) werden wir immer wieder an die jetzige Flutkatastrophe erinnert werden. Und das ist gut, damit wir unsere Augen vor den durch Hunger und Armut leidenden Menschen nicht mehr verschließen, sondern sie würdigen für die Art und Weise, wie sie ihr Leben führen. Nehmen wir sie wahr als das, was sie alle sind: Menschen, genauso wie wir.

Wer energetisch für die Einheit der Menschen auf unserem Planeten arbeiten möchte, der möge bitte die Aufstiegs-Meditation unter www.spiritlight.de/pea/Aufstiegsmeditation.htm dazu benutzten. Bei ihr geht es darum, die Energien der bedingungslosen Liebe und der Einheit aus unserem Herzen heraus erstrahlen zu lassen, den Planeten vollkommen in diese göttlichen Energien einzuhüllen und das Lichtnetz um die Erde herum zu stärken. Im Anschluss daran, möge der betroffene Raum im Süden Asiens in unserem Bewusstsein fokussiert werden und wir mögen all unsere Liebe und unser Mitgefühl dorthin senden.

Herzlichen Dank!

 

 

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