Spirit & Light - Der Inneren Führung folgen, den "Weg des Herzens" gehen, in die eigene Göttlichkeit erwachen.
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Gedanken zur Lichtarbeit

Von Andromis - Datum: 11.10.02

 

Noch mehr Meinungen zu den Auswirkungen der Lichtarbeit findet Ihr auf der Webseite vom Phoenix-Netzwerk.

 

 

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich bereits mit Lichtarbeit und hier auch regelmäßig mit Friedenmeditationen und Stärkungen der Licht- und Liebesschwingung auf diesem Planeten. Diese Arbeit ist nicht unumstritten, da einige Lichtarbeiter der Ansicht sind, dass wir die angesprochenen Konfliktherde auf diese Weise sogar noch verstärken. Aber nichts im Außen zu tun, sondern nur unsere innere Arbeit zu machen, ist für mich auch nicht genug und so habe ich mir über dieses ganze Thema intensiver Gedanken gemacht.

Was dabei rausgekommen ist, möchte ich in diesem Text zur Diskussion stellen. Dabei geht es mir weniger darum, meine Meinung zu verbreiten, sondern dieses für uns wichtige Thema in einem gemeinsamen Austausch so zu konkretisieren, dass wir uns anschließend vielleicht bewusster darüber sind, wie Lichtarbeit wirklich förderlich ist (Die Reaktionen auf diesen Text finden sich weiter unten).

 

Wir erleben diese Welt in den Polaritäten "Gut & Böse" oder "Licht & Dunkel". Leicht identifizieren wir uns mit den "Guten" und mit dem "Licht" und unsere Bemühungen gehen dann dahin, was eben nicht "gut" ist oder nicht "Licht" ist, zu bekämpfen. Wer weniger kämpferisch veranlagt ist, möchte diese dunkleren Aspekte wenigstens gerne auf harmonischeren Weg zurück ins Licht führen. Ich selber will mich da nicht ausschließen, denn ich fühle genauso.

Hier setzt die Vorstellung einiger Lichtarbeiter an, dass wir auf diesem Wege der alleinigen Fokussierung auf das Licht und auf das Gute, die Trennung in der Polarität nur noch mehr verstärken und deshalb unser Ziel, die Einheit von Licht & Dunkel, verfehlen. Leicht könnte sich diese Beeinflussung auch manipulativ auswirken. Für sie wäre Lichtarbeit am wirkungsvollsten in dem Bemühen, die Polaritäten in uns aufzulösen, mehr Licht, Liebe & Frieden in uns selber zu erkennen. Diese Arbeit an sich selber wäre dann die bestmögliche Arbeit für diesen Planeten mit all seinen Krisenherden.

Diese Sichtweise hat für mich durchaus seine Berechtigung. Nun sind unsere Aufgaben als Lichtarbeiter eben sehr vielfältig und was für den einen passend ist, muss somit nicht auch auf andere zutreffen. Aber ich möchte auf diesen Punkt gerne näher eingehen, um hier mehr Verständnis für einander zu gewinnen.

Unsere Rolle als Lichtarbeiter scheint gespalten zu sein. Wie schon beschrieben, leben wir in einer Welt der Polarität, die zwar in der Auflösung begriffen, aber in der planetarischen Politik immer noch deutlich wahrnehmbar ist. Andererseits ist es unser Bemühen, diese Polarität zur Einheit zu führen. Nun hat die Einheit die wunderbare Fähigkeit, dass sie alle ihre polaren Aspekte anzunehmen vermag. Damit verurteilt sie auch keines der Wege, die benutzt werden, sie zu erreichen - egal ob direkte oder indirekte Wege, denn alle führen in die Einheit. Diese Wege sind auch wieder sehr individuell, da sie ausgerichtet sind auf die Entwicklungswege der betroffenen Menschen oder Völkergruppen.

Damit will ich ausdrücken, dass wir auf die Konflikte oder Krisen unseres Planeten sicherlich genauso individuell reagieren müßten, wie in den Beratungen zur Lebenshilfe auf die persönliche Situation eines Klienten. So könnte es Konflikte geben, in welchen es jetzt gerade notwendig ist, eine klare Position für mehr Licht und Frieden zu vertreten. Dabei sollte uns aber bewusst sein, dass wir damit auch in die Polarität zu dem herrschenden Krieg oder der Gewalt treten. Wenn wir das Bedürfnis haben so zu handeln, dann mögen wir in dieser Situation auch darauf vertrauen, das alles seinen Sinn hat. Auch wenn wir auf diese Weise die Auseinandersetzung sogar noch verstärken, weil wir die Polarität zwischen dem Licht und dem Dunkel stärken. Die Polarität zu stärken, heißt in diesen Fällen sicherlich auch, den Konflikt mit unserer Lichtarbeit noch zu verschärfen und damit das von den betroffenen Menschen gefühlte Leid sogar noch zu erhöhen. Hier bitte ich aber darum, diesen Weg nicht gleich pauschal zu verurteilen, denn möglicherweise haben sich die in dem Kriegsgebiet lebenden Menschenseelen genau jenen Weg zur Einheit ausgewählt.

Ähnliches kennen wir sicherlich alle bei uns selber: Oft treten in unserem Leben unangenehme Umstände auf, die unser inneres Leid solange verstärken, bis wir den entscheidenden Willen aufbringen, wirklich etwas für uns zu klären. Und deshalb stelle ich mir vor, dass sich die Konfliktsituationen in unseren Krisengebieten unter Umständen auch weiter verschärfen müssten, bis die Beteiligten endlich bereit sind, aus eigenem Wunsch heraus den Krieg zu beenden und Frieden zu schaffen. Und erst wenn ein Konflikt an diesem Wendepunkt angekommen ist, wirkt unsere Lichtarbeit nicht mehr polarisierend, sondern harmonisierend.

Manchen Lichtarbeitern wird dies sicherlich nicht gefallen und sie werden sich dann eher von der Lichtarbeit zurückziehen wollen, um nicht diesen gegenteiligen Einfluss auszuüben. Aus meiner Sicht handeln wir dadurch aber nicht unbedingt schlecht. Einerseits urteilt das Universum oder die Quelle nicht über uns, sondern nur wir urteilen über uns selbst, und andererseits mag es für uns entscheidender sein, mit welcher Motivation und in welchem Bewusstsein wir handeln. Wenn wir uns also schuldig fühlen, dann steht uns unser eigenes Gefühl der Verurteilung im Wege.

Alles was wir an Lichtarbeit tun, machen wir aus meiner Sicht als Kanal für Gott, das Universum oder die Quelle. Wie wir uns auch verhalten, immer wirkt diese allumfassende Kraft durch uns und über uns zu den Menschen auf diesem Planeten. Und immer steckt hinter diesem Handeln ein Sinn, auch wenn er uns meist verborgen bleibt.

In Licht & Liebe,

Andromis

 

 

 

Beitrag zu dem obigen Text von Dietmar Focke - Email: dietmarfocke@web.de

Lieber Andromis,

gerne möchte ich ein Feedback zu Deiner Mail über Lichtarbeit geben.

Warum ist Lichtarbeit (was auch immer der einzelne darunter versteht) umstritten. Wer ist es, der da versucht ein Positiv oder Negativ hinein zu interpretieren? Ein ausschließlich bewertender Verstand! Ein durch Glaubenssätze, Kultur, Religion und Erziehung geprägter Verstand. Wer weiß denn schon wirklich was richtig und was falsch ist? Wenn es jemand weiß, dann in keinem Fall der Verstand. Das Richtig oder Falsch relative Dinge sind, ist leicht zu erkennen, wenn man sich verdeutlicht, das jenseits einer Landesgrenze eine Handlung für heroisch gehalten wird, die einen Schritt weiter,  nämlich hinter der Grenze, unter Umständen mit dem Tode bestraft wird.

Meine Meinung ist, dass Lichtarbeit getan werden sollte, wenn der Impuls da ist sie zu tun. Ist kein Impuls da, dann sollte man es lassen. Aber bitte ohne Bewertung. Zur Verdeutlichung möchte ich in Erinnerung rufen, wie denn der so genannte Lichtarbeiter an das Thema Esoterik und Spiritualität, also der „SUCHE“ nach dem eigentlichen Zuhause, auch SELBST genannt, geraten ist. Hat auch nur ein einziger dieser Menschen eine bewusste Suche begonnen? Ist es nicht eher so, dass das Interesse an diesen Dingen plötzlich im Verstand auftauchte? Mir kann niemand erzählen, dass er an einem bestimmten Punkt seines Lebens eine noch zu bearbeitende Themenliste aufgestellt hat, auf der unter anderem das Thema Spiritualität erschien. Oder?

Nein, die Suche begann ohne ein Zutun des Verstandes. Sie was einfach als Impuls vorhanden. Gehe ich noch einen Schritt weiter, so bitte ich einmal ernsthaft mit sich selbst in Klausur zu gehen und zu prüfen, ob man in der Lage ist, auch nur einen einzigen seiner in sich auftauchenden Gedanken in seiner Entstehung beobachten, oder gar beeinflussen kann.

Das Ergebnis vorweg: Es ist nicht möglich. Gedanken sind plötzlich da.
Nun sollte sich die Frage stellen, wer denn der wirkliche Denker, bzw. der Impulsgeber des Gedankens ist. Ich behaupte, dass es der/das Gleiche ist, was uns atmen lässt.
Solange aber der Glaube besteht, dass „ich“ der Denker bin, lebe ich in einer Identifikation mit dem „ich“, oder auch Ego genannt, welches, wie vorhin angeschnitten, nur aus bewertenden Konzepten besteht. Wirklich wissen tut dieses „Glaubensbündel“ nichts, denn mehr als 90% der intellektuellen Inhalte sind kritiklos übernommene Annahmen. Das unterstreicht die Erkenntnis der Weisen, wenn sie sagen: Das einzige was ich weis ist, dass ich nichts weiß.

Also warum fügen wir uns nicht dieser Weisheit und folgen nicht dem Verstand, sondern den inneren Impulsen des SELBST. Der innere Impuls ist immer einer des SELBST. Das SELBST wiederum ist göttlich und Gott ist vollkommen. Wenn also auf diesem Wege der Impuls entsteht Lichtarbeit zu tun, dann sollten wir sie tun, denn der Impuls kommt aus der VOLLKOMMENHEIT. Oder wollen wir der SCHÖPFUNG durch Zweifel IHRE Allmacht absprechen. Paradox, oder? Aber das ist es, was ein bewertender Verstand ununterbrochen praktiziert. Die Annahme, aus der Bewertung entstehend, dass sich etwas falsches zeigt, ist das, was das Leiden der Menschen verursacht.

Nun erlaube ich mir noch auf zwei wesentliche Aspekte dessen einzugehen, was Lichtarbeit nach meinem Ermessen bedeutet.
Die oberste Priorität der Lichtarbeit ist, sich an die eigene Göttlichkeit zu erinnern. Dieses Bestreben wird umgangssprachlich „SELBST-Erkenntnis“ genannt.
Konkret bedeutet das, die Dualität zu überwinden und frei von Glaubessätzen zu werden. Es geht darum den Christus/Buddha in sich selbst zu ent-decken. Besser gesagt: den Christus/Buddha in sich zu erfahren. Nur wenn wir „IHN“ in uns realisiert haben, sind wir das „LICHT“. Alles andere ist „halbgar“, um es salopp zu formulieren.
Die zur Transformation des globalen, kollektiven Bewusstseins nötige Arbeit besteht also in der Transformation des Bewusstseins eines jeden einzelnen . Der Dienst, der der gesamten Menschheit durch die „Reinigung“ des einzelnen erwiesen wird, geht weit über das Vorstellbare unseres Verstandes hinaus.
Gut zwei Hände voll erwachter Menschen haben die Bewusstseinskraft, ein prall gefülltes Fußballstadion, voller noch im alten Bewusstsein denkender Menschen, zu transformieren. Nun rechne man selbst wie kraftvoll der einzelne ist. Wird damit nicht deutlich, in welchem Maße jeder in der SELBST-Erkenntnis lebende Mensch, zur Bereinigung des kollektiven Bewusstseinsfeldes beiträgt? Ist damit nicht unterstrichen, von was die Rede ist, wenn in der Lektüre von einer benötigten, kritischen Masse gesprochen wird? Genau! Es geht darum, das im Zeichen des „Leidens“ stehende kollektive Bewusstsein, wie durch eine Kläranlage zu reinigen. Und ich behaupte, dass genau dieses schon jetzt jeder tut, der sich auf den Weg der Spiritualität, der Suche nach sich SELBST gemacht hat.
Er trägt, ob er will, und sich dessen bewusst ist oder nicht, zur Bereinigung, hin zum „LICHT“ bei. Selbst der Kritiker, der sich Lichtarbeiter nennt, aber Zweifel an der Rechtmäßigkeit seines Handelns hat, kann sich dabei nicht mehr ausschließen. Demnach müsste er selbst seine Suche verurteilen, die er aber gar nicht bewusst begonnen hat. Verrückt? Ja, und ein Produkt des bewertenden Verstandes.

Hey...welch eine Befreiung, welch eine Erkenntnis? Mit dem Beginn der Suche werden wir zum direkten „Handlanger“ des göttlichen Willen; bewusst oder unbewusst. Warum also sträuben?

Nun zu denen, die noch auf der Suche sind, aber durch die in ihnen vorhandene Liebe zur Menschheit „Lichtarbeit“ aktiv praktizieren wollen.
Die beste Form der Arbeit wird die sein, sich erstens um sich selbst, wie gerade beschrieben, und zweitens sich um die Welt zu kümmern. Also beides parallel.
Solange wir noch nicht „ DAS LICHT“ sind, sollten wir es allerdings der VOLLKOMMENHEIT / Gott/ SELBST, oder wie jeder es für sich benennen mag, überlassen, wie die beste Art der Hilfe für den, oder die anscheinend Hilfebedürftigen aussehen soll.
Ich weiß, es spricht nichts dagegen, wenn wir uns zu Meditationen verabreden und lediglich eine Vorstellung fokussieren, in der wir uns das zu Heilende als bereits geheilt und in Vollkommenheit seiend, vorstellen. Dabei können wir natürlich die Bitte an die „EXISTENZ“ (oder Gott) richten, alles nötige zu tun um diesen Vollkommeheitspunkt zu unterstützen, wenn es in „SEINEM“ Willen liegt. Wir sollten uns aber nicht anmaßen einen Weg vorzugeben, wie die Heilung zu erfolgen hat. Denn, erinnern wir uns: SEINE Wege sind unerforschlich! Und: Nichts ist so wie es scheint.
So könnte die derzeitige Weltkrise nichts anderes bedeuten, als ein Sturm vor der Ruhe, oder der Transformation bewertender Glaubensüberzeugungen.

Also: Packen wir die Lichtarbeit an und fokussieren Liebe dorthin, wo ein Mangel offensichtlich wird und bemühen uns selbst, zum SELBST zu werden.

Namaste

Dietmar Rama-San

 

 

Beitrag von Christian Berrend - Email: chris_smile_berrend@hotmail.com

Lieber Andromis

Danke für deine interessante Mail. Nun, es stimmt, weil die Wege zur Einheit unendlich sind, so sind die Diskussionen über diese Wege von gleicher Natur. In der Erkenntnis, dass wir dem einen Licht der Liebe und Wahrheit dienen, so sei dir im klaren darüber, dass du Hilfe bekommst. Du weist schon relativ genau, welcher Art...
Hast du Lust diese Lichtarbeit weiter im Physischen zu manifestieren, dann schreibe mir mal, wer weiss was sich alles ergeben kann?

In Liebe, Achtsamkeit und Wahrheit

Christian

 

 

Beitrag von Barbara Unverdross - Email: Barbara.Unverdross@t-online.de

Hallo Andromis,

danke für Deine Gedanken zur Lichtarbeit. Auch ichmache mir seit vielen Jahren immer wieder Gedanken über die Lichtarbeit und "verschlinge" alles, wasmit Licht und Energien zu tun hat - vor allem aber mit Liebe, der bedingungslosen Liebe !!!

Allerdings, wenn ich dann all die verschlungenen Informationen in mein Herz lege und sie genau prüfe, ob sie sich für mich stimmig anfühlen, dannkann es druchaus passieren, daß ich die eine oder andere gesprochene Information oder Meditation im Wortlaut für mich so abändere, daß es sich wieder gut an-fühlt - und dies immer wieder mal, denn wir wachsen ja ständig und manche gesprochenen Worte (Wünsche, Affirmationen, Absichten) sind irgendwann erfüllt und haben sich dann erledigt - nichts steht jemals still...dies zum Thema Meditationen.

Zum Thema - was nun falsch oder richtig bei der Lichtarbeit ist, bzw.welche Wege wir gehen, ob wir manipulieren oder nicht, etc. - nun, all diese Fragen entstehen meines Erachtens durch unser Ego und Bewertung oder Selbst-Bewertung... wertet die Quelle/Gott/Schöpfung/Alles-was-da-ist? Heißt es nicht immer wieder - wir sollen einfach SEIN.

Ich habe für mich heraus gefunden, daß wir in jedem Fall "strahlen" und damit die ganze Schöpfung beeinflussen - wo wir gehen und stehen - ob alleine, oder in Gruppen, ob wir alleine meditieren, oder in Gruppen - oder auch gar nichts tun - wir nehmen Einfluß und einzig und alleine entscheidend ist, welche Wahl der Einflußnahme ich für diese Inkarnation jetzt getroffen habe und ich kann immer wieder neu wählen. Diese Wahl steht jedem Erdenmenschen zu und wird - egal wie auch immer - seine eigene Wahl sein. Jeder kleinste Gedanke ist reine Energie die wir abstrahlen und damit wird - ob wir es wollen oder nicht - alles beeinflußt. Dies ist einfach so. Warum aber zerdenken wir immer wieder so viel, statt daß wir einfach unsere klare Wahl treffen und auch unsere Absicht bekunden und danach leben - dieses Recht ist ALLEN gegeben und wenn wir dann die Demut finden können zu sagen: Dies ist meine Absicht - Dein Wille geschehe - ICH BIN DU UND DU BIST ICH und ich will Deinen Willen wollen... wo liegt dann irgendein Problem.

Eines, glaube ich, wissen wohl inzwischen fast alle Lichtarbeiter die erwachen durften und die schon länger auf dem Weg sind - es die Zeit der Entscheidung angebrochen,die Geister scheiden sich. Wir nennen uns Lichtarbeiter und maßen uns immer noch zuviel an - woher wollen wir wissen, ob diejenigen, die die "Bösen" spielen, nicht allerhöchste Lichtwesen sind, die diese schwere Last auf sich genommen haben in bedingungloser Liebe, gerade deshalb,um vielen Erden-Licht-Wesen das Erwachen jetzt zu ermöglichen... wir ALLE - und ich meine wirklich ALLE - sind göttliche Wesen und jeder ist im Geist absolut reintes Licht und Liebe , göttlich...

Für mich kann es gar nicht anders sein - wir sind ALLE aus der selben Quelle enstanden und werden ALLE - ohne Unterschied - von dieser Quelle genährt, wir sind die Quelle, ALLE, sonst wären wir nicht...

Aber wir haben auch das Recht erhalten freiwillig unsere Erfahrungen zu wählen - in jeder einzelnen Inkarnation oder wo auch immer: Mörder, Opfer, Märtyrer, Lichtarbeiter, Mönch, arm, reich, behindert oder strahlend schön usw.usw - das einzige ist dabei, daß die Gesetzte von Ursache und Wirkung gegeben sind - eben um die Dinge in Harmonie zu bringen... was für wunderbare, absolut gerechte energetische Gesetzmäßigkeiten - somit ist für mich Polarität und All-Ein-Sein eigentlich eine absolute Einheit, die lediglich hier auf Erden getrennt scheint, da der Faktor Zeiterleben hinzu kommt - Illusion und dennoch, hier eine der undendlichen Vielfalt der Wirklichkeiten.

In dieser jetzigen Wirklichkeit, hier auf unser ALLER wunderbaren Mutter Erde, wirkt nun mal der göttliche Plan sich auf die uns sichtbare, oft schmerzliche Weise aus - kennen wir den Plan... Wir können ihn höchst wahrscheinlich nur erahnen und - wenn wir denn wollen - unsere lichtvollen Absichten kund tun, im Glauben, daß wir unsere freiwillig gewählte Aufgabe erfüllen dürfen - zur gegebenen Zeit werden wir alles wissen...

Möge es uns allen beschieden sein, unsere Macht in Demut annehmen zu können, die Verantwortung zu übernehmen, unsere Absicht klar zum Ausdruck bringen zu können und zu erkennen - alles ist o.k -in bedingungloser Liebe.

Frage an alle: Kann das Licht der bedingungslosen Liebe jemals Schaden anrichten?

Alle großen Meister, zu allen Zeiten und aus allen Regionen der Erde - in unterschiedlichen
Glaubenssystemen haben uns schon immer ermöglicht uns zu finden, zu erkennen - wenn wir wollen...

Hoch lebe das Licht, mit allem was dazu gehört - ICH BIN DAS ICH BIN DURCH DICH - ICH BIN LICHT VON DEINEM LICHT- ICH BIN FRIEDEN VON DEINEM FRIEDEN - ICH BIN GEIST VON DEINEM GEIST - ICH BIN DU UND DU BIST ICH - ICH LEBE UND BRINGE DICH ZUM AUSDRUCK - ICH BIN FREI UND ERLAUBE JEDEM FREI ZU SEIN - ICH DIENE DEM LICHT NACH DEINEM WILLEN;HIER UND JETZT UND EWIGLICH...

Dies ist MEINE Absicht und ICH übernehme die Verantwortung für mich.

Dies sind meine Gedanken,wie ich sie fühle - ohne Wertung - die ich hier einfach darlege und erlaube jedem, sie sich einfach nur anzusehen - wenn er/sie will...

Ich grüße ALLE in bedingungsloser Liebe

Barbara

 

Beitrag von Silvie Katz - Email: info@silvie-katz.de - Webseite: www.silvie-katz.de

Lieber Andromis,

vielen Dank für dein interessantes Info mit deinen Gedanken zur Lichtarbeit.

Ich kann deine Position sehr gut nachvollziehen - wir haben ja auch schon oft darüber gesprochen.

Ich möchte meine Gedanken zu meinem persönlichen Verstädnnis von Lichtarbeit dennoch hier nochmal zusammenfassen - auch wenn du sie schon kennst, es ist vielleicht doch ganz interessant für die Öffentlichkeit:

Ich versuche, die von dir angesprochenen Polaritäten zu transzendieren, indem ich erstens die Situatiojn, so wie sie ist, anerkenne. Dann in einem zweiten Schritt stelle ich mir die Situation vor, wie sie sein könnte - nämlich friedlich und erlöst. Und dann, in einem dritten Schritt, stelle ich meinen Lösungsvorschlag vor - ich stelle ihn einfach nur gedanklich vor, ohne direkt Einfluss zu nehmen.

Und wie? Unserer Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt, und ich visualisiere einfach meinen Gedanken zur Lösung eines Problems als Artikel oder als Bild auf einer imaginären Internetseite! Wer will, kann sie gedanklich "anklicken" und sich Anregungen holen, wie es sein könnte, wenn...
Nun, und wer nicht will, der lässt es eben bleiben. Oder holt sich woanders eine andere Anregung.

So vermeide ich direkte Einflussnahme und stelle Informationen zur freien Verfügung bereit.

Liebe und Frieden sei in uns und wirke durch uns...
Silvie Katz

 

Beitrag von Claudia Bühler - Email: info@koerperharmonie.de - Webseite: www.koerperharmonie.de

Hallo, Andromis!

Ein Thema über dies viele Meinungen existieren wovon jede berechtigt und gleichwertig ist (meiner unqualifizierten Meinung nach *grins*, wie auch immer ich nur meine Meinung und Ansichten wiedergeben kann).

(...)

Abschnitt aus obigen Text: Diese Arbeit ist nicht unumstritten, da einige Lichtarbeiter der Ansicht sind, dass wir die angesprochenen Konfliktherde auf diese Weise sogar noch verstärken.
Antwort von Claudia: Ich weiß nicht, ob dies so ist - aber es könnte durchaus sein. Was aber nicht unbedingt schlimm ist - ganz nach dem Motto "es ist gut wie es ist". Was nicht heißt, dass ich kein Mitgefühl habe.

Text: Aber nichts im Außen zu tun, sondern nur unsere innere Arbeit zu machen, ist für mich auch nicht genug und so habe ich mir über dieses ganze Thema intensiver Gedanken gemacht.
Antwort: ? Wie kann ich etwas "nur im Innen" machen? Wie innen, so außen. Zum Beispiel Meditieren. Wenn nur wenige Prozente der Menschheit meditieren, dann sinkt die Verbrechensrate. Genauso andersrum: wenn ich "im Außen" etwas tue, dann hat es auch Folgen für das Innere. Liege ich entspannt in der Badewanne, wird mir auch innen wohlig und ruhig. Außerdem: wo ist die Trennung? Wie weit gehe ich - gehen alle meine Körper? Wenn meine Aura so groß ist, wie ich das manchmal fühle, dann "überkreuze" ich mich doch ständig mit anderen Personen, dann sind wir eins. Wo fängt einer an, wo hört einer auf? Wenn ich ein Bild zweier Personen vergrößere, ganz stark, werde ich irgendwann feststellen, dass die Grenzen immer mehr verschwimmen. Ich glaube, dass alles, was ich innen tue auch irgendwann irgendwie nach außen kommt und so auch andere beeinflusst. Da war auch das mit den morphogenetischen Feldern.

Text: Was dabei rausgekommen ist, möchte ich in diesem Text zur Diskussion stellen. Dabei geht es mir weniger darum, meine Meinung zu verbreiten, sondern dieses für uns wichtige Thema in einem gemeinsamen Austausch so zu konkretisieren, dass wir uns anschließend vielleicht bewusster darüber sind, wie Lichtarbeit wirklich förderlich ist.
Antwort: Ich glaube nicht, dass es nur _eine_ Meinung zum Thema Lichtarbeit geben kann. So viele Personen, so viele Meinungen. Aber es ist "gut", ab und an mal darüber nachzudenken und zu spüren wie unsere Glaubenssätze sind. Wenn wir dann feststellen, dass sie uns nicht mehr dienlich sind - dann können wir sie ändern.

Text: Wir erleben diese Welt in den Polaritäten "Gut & Böse" oder "Licht & Dunkel".
Antwort: Ja, selbst wenn ich möglichst nicht ein-teile bleibt doch so einiges wie Tag und Nacht... das kann ich nicht ändern. ;-) Wohl aber meine Einstellungen zu vielen Dingen.

Text: Leicht identifizieren wir uns mit den "Guten" und mit dem "Licht" und unsere Bemühungen gehen dann dahin, was eben nicht "gut" ist oder nicht "Licht" ist, zu bekämpfen.
Antwort: ... was leider nix bringt, weil wir mit dem Kampf dagegen viel Energie dahineinbringen wo wir gar nicht wollen.

Text: Wer weniger kämpferisch veranlagt ist, möchte diese dunkleren Aspekte wenigstens gerne auf harmonischeren Weg zurück ins Licht führen. Ich selber will mich da nicht ausschließen, denn ich fühle genauso.
Antwort: Das ist wohl bei vielen so. Es fällt mir nicht unbedingt leicht, meine Schattenseiten zu akzeptieren. Aber dies "muss" wohl sein. Auch verdrängen ist nicht der rechte Weg. Ich bin ein recht guter Verdränger (gewesen?) und dann macht es ab und zu *bum* und ich war ganz schön erstaunt darüber. :-) Aber ich bleibe an meinen Themen dran. ;-) Und: mich so zu lieben, wie ich bin. Gerade gestern blätterte ich in einem Buch (was zur Zeit recht selten vorkommt) und da stand dann (oder so ähnlich) ich werde geliebt, wie ich bin, ich bin so o.k wie ich bin - _weil ich genauso sein sollte_. Ich hatte irgendwie ein paar Tränen in den Augen, obwohl ich das schon lange "weiß" (ich hab mit der Zeit gemerkt, nur wissen und denken bringt nix) hab ich es nie richtig verinnerlichen können. Viel Denken - aber ich kenne das nicht anders bei mir. Schon immer hatte ich einen Kopf voller Gespräche, Ideen, Visionen. Aber viel hab ich davon nicht verraten, hab mit mir selber Zwiegespräche geführt, hab alles was ich gerade durchdacht hatte gleich wieder bezweifelt, gegrübelt,... Aber wenn es nicht so wäre, wär ich echt überrascht. :-)

Text: Hier setzt die Vorstellung einiger Lichtarbeiter an, dass wir auf diesem Wege der alleinigen Fokussierung auf das Licht und auf das Gute, die Trennung in der Polarität nur noch mehr verstärken und deshalb unser Ziel, die Einheit von Licht & Dunkel, verfehlen. Leicht könnte sich diese Beinflussung auch manipulativ auswirken. Für sie wäre Lichtarbeit am wirkungsvollsten in dem Bemühen, die Polaritäten in uns aufzulösen, mehr Licht, Liebe & Frieden in uns selber zu erkennen. Diese Arbeit an sich selber wäre dann die bestmögliche Arbeit für diesen Planeten mit all seinen Krisenherden.
Antwort: Wirklich ändern kann ich "nur" mich selbst. Manche sagen, es gibt nur einen selber. Alles andere sind Spiegel. Will ich mein Spiegelbild ändern? Wenn ich ALLES mit Liebe behandle (auch das Dunkel), dann dürfte es die Trennung nicht verstärken. Wenn ich sage, alles ist gut wie es ist (für diese Ansicht hab ich schon vor Jahren Haue bekommen) stärke ich die Einheit. Je weniger Vorstellungen wir haben, desto besser wird es uns gehen. Wenn wir die Vorstellung haben, _alles_ gehe hier friedlich zu werden wir wohl enttäuscht. Ich kann mir auch nicht gut vorstellen, dass es in der Dualität nur Friede-Freude-Eierkuchen geben kann. Aber: wir können vielleicht die einzelnen Pole annähern. Zum Beispiel: Lebensmittel. Einige haben Überfluss, andere verhungern. Würden wir alles verteilen (wenn wir das _wirklich_ wollten, dann würde es für alle reichen), dann gäbe es vielleicht nur noch viel/genug statt alles/nichts. Einen Weg der Mitte gehen. Aber das muss ein anderer erklären, ich spring bei manchen Dingen immer noch von Pol zu Pol.

Ich habe auch festgestellt, dass es bei mir eine Grenze gab zwischen Spiritualität/Familie und Meditation/Alltag. Diese Grenzen habe ich selber abgesteckt - und ich war todunglücklich. Eine Freundin meinte, das wäre Quatsch - als spirituell Denkende wäre ich auch gegenüber meiner Familie und im Alltag trotzdem spirituell - und alltäglich. Harmonisch vereint. Weil: ich kann es ja nicht einfach abschalten. Die Grenzen verwischen, festzustellen, eines ist im anderen vorhanden, das hat mir viel gebracht. Alles ist eines - wie eine Münze mit 2 Seiten. Mal geht es mir gut, dann wieder nicht. Es liegt an mir, was ich draus mache, wie ich es be-werte.

Text: Nun sind unsere Aufgaben als Lichtarbeiter eben sehr vielfältig und was für den einen passend ist, muss somit nicht auch auf andere zutreffen. Aber ich möchte auf diesen Punkt gerne näher eingehen, um hier mehr Verständnis für einander zu gewinnen.
Antwort: Ich finde es wunderbar, dass Du auch so denkst. Es gab in Lichtgruppen schon so einen Kleinkrieg weil einige meinten, wir müssten sofort helfen (liebevolle Gedanken senden, beten,...) und die anderen die abwartend waren Haue bekommen haben. Wirklich verblüffend, dass das in so "lichten" Gruppen passiert. Sind halt auch "nur" Menschen. ;-)

Unsere Rolle als Lichtarbeiter scheint gespalten zu sein.
Antwort: Es wäre ja auch langweilig, wenn jeder genau das gleiche machen würde. Es gibt doch so viele Möglichkeiten, etwas zu tun. Tue jeder nach seinem Herzen, seiner inneren Stimme.

Text: Wie schon beschrieben, leben wir in einer Welt der Polarität, die zwar in der Auflösung begriffen, aber in der planetarischen Politik immer noch deutlich wahrnehmbar ist. Andererseits ist es unser Bemühen, diese Polarität zur Einheit zu führen. Nun hat die Einheit die wunderbare Fähigkeit, dass sie alle ihre polaren Aspekte anzunehmen vermag. Damit verurteilt sie auch keines der Wege, die benutzt werden, sie zu erreichen - egal ob direkte oder indirekte Wege, denn alle führen in die Einheit. Diese Wege sind auch wieder sehr individuell, da sie ausgerichtet sind auf die Entwicklungswege der betroffenen Menschen oder Völkergruppen.
Antwort: Es gibt sooooo viele Wege. Ich würde mich auch gar nicht auf einen beschränken wollen. Zum Glück ist auch die Zeit der "Gurus" so langsam vorbei die jeweils den einzigen Weg zum Ziel kennen. Sicherlich gibt es noch welche - so lange es andere gibt, die gerne Anhänger sind und ihre Verantwortung abgeben möchten. Ich finde es immer lustig, wenn ich sehe wie einige "ihren Weg" als den einzigen wahren ansehen. Dann grins ich mir eins und geh (meinen Weg) heiter weiter.

Text: Damit will ich ausdrücken, dass wir auf die Konflikte oder Krisen unseres Planeten sicherlich genauso individuell reagieren müßten, wie in den Beratungen zur Lebenshilfe auf die persönliche Situation eines Klienten. So könnte es Konflikte geben, in welchen es jetzt gerade notwendig ist, eine klare Position für mehr Licht und Frieden zu vertreten.
Antwort: Ja - jede Situation ist anders. Auch ändern sich Situationen ständig. Vom Kopf her werden wir nicht feststellen, wo einzugreifen ist. Da müssten wir erst versuchen, festzustellen was die Tatsachen sind - die reinen Tatsachen - ganz ohne Bewertung, Vor-Urteile. Wir müssten uns genau einfühlen in die betreffenden Personengruppen und jede Seite gleichwertig betrachten.

Text: Dabei sollte uns aber bewusst sein, dass wir damit auch in die Polarität zu dem herrschenden Krieg oder der Gewalt treten
Antwort: Wenn wir uns für _beide_ Seiten einsetzen, dann sicherlich nicht. Nur wenn wir im Konflikt einteilen zwischen "Opfer" und "Täter". Ja - manches scheint so offensichtlich, und die Gewohnheit, Schuld zu verwenden und sich hauptsächlich um das Opfer zu kümmern ist recht bequem. Wenn wir uns in einem Konflikt einsetzen wollten, dann müssten wir sehen, wie wir beiden helfen - den Schlagenden und den Geschlagenen. Jeder ist wichtig. Warum greift einer an? Was ist geschehen, dass er keine andere Möglichkeit sieht? Ein Kampf entsteht immer aus Verzweiflung - weil einem nichts anderes einfällt. Der Täter braucht Hilfe - keine Strafe. Jetzt fragt mich aber bitte nicht nach einem humanen und sinnvollen "Straf"vollzug, da muss ich passen.

Text: Wenn wir das Bedürfnis haben so zu handeln, dann mögen wir in dieser Situation auch darauf vertrauen, das alles seinen Sinn hat. Auch wenn wir auf diese Weise die Auseinandersetzung sogar noch verstärken, weil wir die Polarität zwischen dem Licht und dem Dunkel stärken. Die Polarität zu stärken, heißt in diesen Fällen sicherlich auch, den Konflikt mit unserer Lichtarbeit noch zu verschärfen und damit das von den betroffenen Menschen gefühlte Leid sogar noch zu erhöhen. Hier bitte ich aber darum, diesen Weg nicht gleich pauschal zu verurteilen, denn möglicherweise haben sich die in dem Kriegsgebiet lebenden Menschenseelen genau jenen Weg zur Einheit ausgewählt.
Antwort: Manchmal muss es wohl "richtig weh" tun. Schmerz - körperlich und seelisch ist wohl ein "gutes Mittel" zu wachsen. Nicht nur im Krieg, auch bei uns selber - Krankheiten zeigen uns oftmals schmerzhaft, das etwas nicht stimmt. Sehr schmerzhaft manchmal...Ich habe durch unangenehmste Dinge viel lernen dürfen.

Text: Ähnliches kennen wir sicherlich alle bei uns selber: Oft treten in unserem Leben unangenehme Umstände auf, die unser inneres Leid solange verstärken, bis wir den entscheidenden Willen aufbringen, wirklich etwas für uns zu klären. Und deshalb stelle ich mir vor, dass sich die Konfliktsituationen in unseren Krisengebieten unter Umständen auch weiter verschärfen müssten, bis die Beteiligten endlich bereit sind, aus eigenem Wunsch heraus den Krieg zu beenden und Frieden zu schaffen. Und erst wenn ein Konflikt an diesem Wendepunkt angekommen ist, wirkt unsere Lichtarbeit nicht mehr polarisierend, sondern harmonisierend.
Antwort: Eine kleine Geschichte, ein wenig drastisch. Wenn ein Frosch in warmes Wasser geworfen wird und das immer heißer gemacht wird, dann ist das zwar unangenehm, aber man gewöhnt sich langsam dran - der Frosch bleibt also drin. Schmeiß ihn aber in kochendes Wasser, er wird sofort rausspringen. Diese Story erreichte mich, als ich grad fast durchgebraten war... Und es stimmt bei mir. Ich kann jahrelang vieles ertragen. Mecker leise vor mich hin. Aber wenn dann noch ein Tropfen in das volle Fass kommt, dann *großer Badabum*, gibt es kein Halten mehr. Und jeder wundert sich, dass ich bei einer Kleinigkeit zur Furie werde - ich manchmal auch. :-)

Text: Manchen Lichtarbeitern wird dies sicherlich nicht gefallen und sie werden sich dann eher von der Lichtarbeit zurückziehen wollen, um nicht diesen gegenteiligen Einfluss auszuüben. Aus meiner Sicht handeln wir dadurch aber nicht unbedingt schlecht. Einerseits urteilt das Universum oder die Quelle nicht über uns, sondern nur wir urteilen über uns selbst, und andererseits mag es für uns entscheidender sein, mit welcher Motivation und in welchem Bewusstsein wir handeln. Wenn wir uns also schuldig fühlen, dann steht uns unser eigenes Gefühl der Verurteilung im Wege.
Antwort: Es soll jeder so handeln oder nicht-handeln wie er glücklich damit ist. Schuld machen wir selber. Opfer gibt es keine. Es gibt keine Regel, wie wir reagieren sollten.

Text: Alles was wir an Lichtarbeit tun, machen wir aus meiner Sicht als Kanal für Gott, das Universum oder die Quelle. Wie wir uns auch verhalten, immer wirkt diese allumfassende Kraft durch uns und über uns zu den Menschen auf diesem Planeten. Und immer steckt hinter diesem Handeln ein Sinn, auch wenn er uns meist verborgen bleibt.
Antwort: Wir sind ein Teil Gottes. Wir sind Liebe. Wir werden geliebt wie wir sind, weil wir sind. Wir sind frei. So zu handeln wie wir wünschen. Auch "böse" - so frei sind wir. Allerdings gibt es das Gesetz der Reaktion auf eine Aktion. Keine Strafe, sondern einfach eine Folge meiner Taten. Ich weiß nicht, ob alles seinen Sinn hat. Es hat wohl alles seine Berechtigung, seinen Grund.

Und was bei allem gaaaaanz wichtig ist und nie vergessen werden sollte: der Humor. Über uns lachen können und mal nicht alles allzu ernst nehmen. Wird dies nicht auch Maya genannt? Ist nicht in _jedem_ Schlechten etwas Gutes?

Bei einem Seminar gab es eine kleine Übung. Ganz einfach die Dinge loswerden, die wir nicht mehr brauchen und nicht mehr wünschen. Ein wichtiger Teil dabei (außer genau zu formulieren - was will ich denn wirklich?): sich bedanken und mindestens 3 Dinge darüber sagen, für was es uns genutzt hat. Was hilft mir z.B. meine Unsicherheit, meine Wut, mein kleines Selbstwertgefühl, meine Schattenseiten,.... Doch, es gibt gute Gründe. Weil: sonst wär es doch nicht so, wenn wir es nicht notwendig hätten. Es hat uns geholfen. Und sei es, an einen Punkt zu kommen wo ich sagen kann "danke, es war notwendig doch nun habe ich gelernt, dass ich das nicht mehr brauche"...

Das Leben ist schon eine spannende Sache. ;-)

 

 

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