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Lemuria, Atlantis und deren
Bedeutung für die Verwirklichung der Neuen Zeit

Von Stefan Andromis Herbert - verfaßt am
05.09.10

Die alte Welt ist dabei, mehr und mehr
zusammenzubrechen. Deshalb wird es Zeit, sich verstärkt mit der Erschaffung des Neuen zu
beschäftigen, also mit jener Welt, in der wir wahrhaftig und vom Herzen gerne leben
möchten.
Dieses Neue kann von uns nur im Einklang mit der Göttlichen Kraft oder der höheren
Weisheit erschaffen werden. Dann wirken wir auch nicht aus einem Bewusstsein der Angst
oder des Mangels, sondern aus dem Gefühl der Fülle und Freude, und vermögen unser
eigenes Leben und die ganze Welt zum höchsten Glück und Wohle aller zu wandeln. In
dieser Botschaft beschreibe ich die Menschheitsentwicklung seit Lemuria aus meiner
persönlichen Sicht. Sie hilft mir das aktuelle Zeitgeschehen besser zu verstehen und zu
erkennen, warum die Welt so ist, wie sie ist.
"Die Schwäche der Menschen ist es,
die eigene Stärke nicht zu erkennen."
(aus der SF-Serie Babylon 5)
"Die Stärke eines Jedi fließt aus der Macht ihm zu."
(Yoda zu Luke Skywalker in Star Wars Episode VI)
Lemuria und Atlantis
Erzählungen über diese beiden sagenumwobenen Reiche faszinieren uns immer wieder. Obwohl
wissenschaftlich nicht wirklich bewiesen werden kann, dass es diese Reiche jemals gegeben
hat, so scheinen sie einen festen Platz im kollektiven Wissens- und Erfahrungsschatz der
Menschheit zu besitzen.
In den vergangenen Jahrzehnten tauchten viele geschannelte Botschaften auf mit dem
Hinweis, dass Atlantis in der Neuen Zeit wieder auftauchen wird. Zumeist schien dies sehr
wörtlich beschrieben, als ob im Atlantischen Ozean wirklich ein riesiger dort
untergegangener Kontinent aus den Fluten des Meeres wieder emporsteigt. Mit ihm soll das
alte atlanteische Wissen wieder zu uns kommen und sich das damalige Goldene Zeitalter
erneut auf Erden ausbreiten.
Um es gleich vorweg zu nehmen, für mich wird in den nächsten Jahren kein versunkener
Kontinent emporsteigen und allen Ungläubigen beweisen können, dass es Atlantis jemals
gegeben hat. Aber aus einer anderen Sicht betrachtet ist Atlantis bereits wieder da,
nämlich in Form von kosmischen Kräften die vor ca. 13.000 Jahren den Untergang dieses
Reiches bewirkt haben und sich heute in einem ähnlichen Geschehen zeigen. Ich spreche
hier von Mächten des Dunkels, welche vor langer Zeit den Weg auf unseren Planeten fanden
und die Menschheit in eine Welt der Schwere, des Mangels und des Leids geführten.
Bis dahin lebten die Menschen in der paradiesischen Welt von Lemuria im Einklang mit sich
selber, mit der Natur und mit Mutter Erde. Die Lemurianer respektierten und achteten sich
selber und die ganze irdische Schöpfung. Sie besaßen sehr viel Wissen über die
Gesetzmäßigkeiten des Universums und nutzen diese um ein Höchstmaß an Harmonie und
Einklang zwischen den Menschen und der Natur zu bewahren. Dazu wurde bereits die Kraft der
Kristalle genutzt, um heilende oder harmonisierende Energienströme zu lenken. Für die
Lemurianer war es wichtig, sich in den Künsten wie die Malerei, die Bildhauerei, die
Musik, etc. kreativ auszudrücken. Sie hatten auch einen ausgeprägten Sinn für das
Schöne, wie für helle Farben und angenehme Klänge.
Atlantis ist ursprünglich eine Kolonie von Lemuria gewesen, welches sich allerdings mit
der Zeit in eine andere Richtung entwickelte. Hier lag der Schwerpunkt mehr auf den
Kräften des Geistes und der Erforschung seiner unendlichen Möglichkeiten. So
beschäftigten sie sich intensiver mit den Naturwissenschaften, der Technologie und der
Magie. Doch schon bald fand der bereits erwähnte Impuls dunkler Mächte ihren Weg auf die
Erde und siedelten sich in Atlantis an. Ich nenne sie auch gerne die luziferischen
Mächte, welche für mich gemäß der Übersetzung dieses Worte durchaus Mächte des
Lichtes, also Lichtbringer gewesen sind.
Eine wesentliche Eigenschaft dieser luziferischen Kräfte liegt darin, ihre Umwelt durch
ihr Wirken auf Wahrhaftigkeit zu prüfen. Denn überall, wo wir zu uns selber nicht
ehrlich sind, wo wir nicht unsere Wahrheit leben, da machen sie sich bemerkbar. Damit
unterstützen sie indirekt durch unsere Auseinandersetzung mit ihnen, dass wir zu unserem
innerem Licht finden, uns selber lernen zu lieben und so unser Leben in mehr Licht, Liebe
und Wahrhaftigkeit wandeln.
Der Beginn des Dunklen Zeitalters
In Atlantis entwickelte sich ein Machanspruch, alleiniger Herrscher auf der Erde zu sein,
und so begann man mit der Herstellung von Waffensystemen. Es kam zum Krieg mit Lemuria,
welches aus meiner Sicht vor ca. 26.000 Jahren durch die Atlanter zerstört wurde. Zu
diesem Zeitpunkt entstand in der Menschheit eine erste seelische Wunde, ein kollektives
Trauma, welches uns bis heute verfolgt. Vergleichen wir die Lemurianer mit dem
Licht oder mit den Guten und betrachten Atlantis als das
Böse, so hatte scheinbar das stärkere Böse gesiegt und das
schwächere Gute verloren.
Doch es ging noch weiter und ca. 13.000 Jahre später bewirkten die nun alleinig
herrschenden dunklen Mächte auch den Untergang ihre eigenen Reiches. Auch hier gab es
lichte Wesen, welche die Zerstörung von Atlantis verhindern wollten,
allerdings wieder unterlagen. Damit wurde die schon vorhandene kollektive Wunde noch
tiefer und das Gefühl des Versagens entstand. Zweimal hat das Dunkle auf der Erde gesiegt
und führte das Bewusstsein der Menschheit auf diesem Planeten immer tiefer in die
Getrenntheit von der Quelle und in die Dichte der Materie. In diesem Zusammenhang möchte
ich noch erwähnen, dass Lemuria und Atlantis auf höheren Bewusstseins-Ebenen der
astralen Welten existierten, weshalb wir in unserer irdischen Dimension auch keine
Überreste wie Gebäude oder Strassen aus diesen Reichen finden.
Und heute, wieder 13.000 Jahre später, zeigt sich das gleiche Szenario: Genau wie im
damaligen Atlantis wird diese Welt von den dunklen Mächten der Illuminaten und von
machthungrigen Menschen, speziell in den Spitzen der globalen Konzerne bestimmt. Wir haben
die Atomkraft (wieder-)entdeckt und sind mit ihr genauso wie damals in Atlantis in der
Lage, unsere Welt zu zerstören. Auch wurde damals mit menschlichen Genen experimentiert,
genau wie heute. Doch da alles zwei Seiten hat, taucht in unserer Zeit auch verstärkt
atlanteisches Heilwissen auf, welches den Menschen helfen möchte, zu einem harmonischeren
und liebevolleren Leben zu finden.
Dies geschieht in unserer Zeit durch das Wirken von Seelen, welche bereits in Atlantis
inkarniert gewesen waren und deren Untergang nicht nur selber mit erlebt, sondern teils
auch mit verursacht hatten. Andererseits gibt es auch solche Seelen, welche aus Lemuria
stammen, und nun das dritte Mal in ein Zeitgeschehen geraten, in denen die Dunklen Mächte
ihr zerstörerisches Potential ausleben. Zuerst Lemuria, dann Atlantis und jetzt das Ende
unserer Welt?
Wenn wir uns die Naturkatastrophen unserer Zeit und das globale politische Geschehen
anschauen, so mögen wir von der Zerstörung unser Welt sicherlich nicht weit weg sein.
Deshalb gibt es viele Menschen, die in Anbetracht der vergangenen Vernichtungen nicht
daran zu glauben vermögen, dass heute alles anders sein soll, dass das Licht jetzt nicht
versagt, sondern die Menschheit es schafft, sich nicht selber zu vernichten. Dass dieses
dunkle Zeitalter zu Ende geht und die Welt sich in Richtung zum Licht wandelt.
Seit vielen Jahren habe ich eine innere Gewissheit, dass es so kommen wird und gebe diese
seitdem immer wieder weiter. Woher weiß ich es? Nicht unbedingt aus dem aktuellen
Weltgeschehen, sondern in dem ich in mich hineinfühle, in die göttliche Kraft meines
Herzens gehe und mich mit der höheren Weisheit verbinde. Da fühle ich es und weiß, dass
wir es diesmal schaffen, das Trauma der beiden Vernichtungen der vergangenen 30.000 Jahre
zu überwinden und die seelischen Wunden von Lemuria und Atlantis heilen.
Warum ich mir da so sicher bin? Es gibt für mich einen göttlichen Plan für die Erde und
ihre Menschheit und gemäß dieses Planes waren wir mit dem zweiten Weltkrieg an dem
tiefsten Punkt unserer menschlichen Bewusstseins-Reise angekommen. Seitdem, also seit etwa
den 50er Jahren, geschieht ein Umschwung. Es geht nicht mehr tiefer in die Dichte der
Materie oder in die Gottes Ferne hinein, sondern wieder zurück in die göttliche Einheit.
Der Weg zur wirklichen Umkehr dauert allerdings einige Jahrzehnte bis in unsere heutige
Zeit, wo wir uns unserer göttlichen Natur und unserem Ursprung in der Einheit wieder
bewusst werden und mehr und mehr bereit sind, uns der göttlichen Quelle wieder zu
öffnen. In dieser Zeit zeigt sich mir auch, worum es in dem großen evolutionären Plan
geht, der vor vielen Jahrzehntausenden begonnen hat und unser Leben auf der Erde lenkt.
Wer dies versteht, der kann auch besser begreifen, warum die luziferischen Kräfte eine so
wichtige Rolle spielen, warum sie eben nicht die Bösen sind und warum sich
das Leben auf der Erde genauso abspielt, wie seitens der universellen Schöpfung
vorgesehen. Warum also nichts schief gelaufen ist.
Individualität und Einheit
Unser Leben ist kosmisch betrachtet ein großes Spiel. Wir können es als das Spiel des
Getrenntseins bezeichnen oder das Spiel vom Erkennen unserer einzigartigen göttlichen
Schöpfernatur. Es beginnt mit dem Erfahren der Einheit in der göttlichen Quelle, in der
wir als ein Bewusstseins-Funken unter unendlich vielen anderer Funken existierten. In
absoluter Einheit, wie Tropfen im Ozean. Jeder Tropfen vereint mit unendlich vielen
anderen Tropfen. Jeder Lichtfunken eins mit unendlich vielen anderen Lichtfunken. Jeder
Tropfen gleich dem anderen und so glichen auch wir in dieser Einheit einander. Damit
wussten wir nicht, wer wir sind. Wir wussten nicht, welches unsere Grenzen sind, wo der
eine Funken (oder Tropfen) in den anderen übergeht. Somit wussten wir auch nicht, welches
unsere Stärken sind, unsere Schwächen, unsere Eigenarten.
Um diese Erkenntnisse über uns zu erfahren, sind wir aus der Einheit des göttlichen
Ozeans hinaus gegangen in die materielle Welt. Denn nur hier können wir uns erfahren, wie
ein Tautropfen sich erfährt durch die Berührung mit dem Blatt eines Baumes, oder wie ein
Regentropfen sich erspürt beim freien Fall aus dem Himmel und beim Auseinanderspritzen,
wenn er auf dem Asphalt einer Strasse aufschlägt. Da ist der Tropfen nicht mehr in der
geborgenen und behüteten Einheit des Ozeans, sondern erlebt sich in der festen
materiellen Welt getrennt von ihm.
So ist es auch mit uns, solange wir noch zu Hause sind, in der elterlichen Geborgenheit,
so lange können wir uns selber auch nicht kennen lernen. Erst wenn wir raus gehen in die
Welt, beginnen unser eigenes Leben zu finden, erfahren durch unser Tun von unseren
Fähigkeiten und Potentialen, aber auch von unseren Schwächen und Grenzen. Wir erkennen,
was uns Angst macht, Sorgen bereitet, Trauer auslöst oder Freude und Begeisterung.
So wie unser individuelles menschliches Leben sich vom Kind hin zum Erwachsenen
entwickelt, so sehe ich einen vergleichbaren Weg auch für die Erdenmenschheit. Damit auch
sie erwachsen werden kann und zum wahren Mensch-Sein findet, musste sie ihr Nest
Lemuria verlassen und erschaffte sich mit Atlantis eine Umgebung, in welcher
sie mit Hilfe der luziferischen Kräfte herumexperimentieren und sich selber erfahren
konnte. Darum lehne ich diese Kräfte auch nicht ab, sondern sie sind für die Menschheit
ein wertvoller Lehrer, welcher durch seine Strenge und Sinn für das Wahrhaftige, ein
großartiger Spiegel darstellt, in dem wir uns erkennen, individuell betrachtet als Mensch
und für die Menschheit als Ganzes.
In der damaligen Zeit haben wir begonnen, das Leben in der Trennung von der Quelle und von
Mutter Erde zu erfahren und sind durch den Untergang von Atlantis noch einen weiteren
Schritt tiefer in das Gefühl des Getrenntsein eingetaucht, in die noch tiefere
Bewusstseins-Ebene der sog. dritten Dimension oder in eine noch größere Gottesferne. Das
Trauma vom Untergang von Atlantis setzte sich damit auch noch tiefer in unseren Seelen
fest und drängt jetzt nach Erlösung. Das ist genauso wie in unserem individuellen Leben.
Auch die in unserer Kindheit oder Jugend erlebten Traumata drängen mit der Zeit wieder
ins Bewusstsein, um angeschaut und geheilt werden zu können.
Kollektiv gesehen sind es die Ängste vor einem erneuten Weltenuntergang, die sich bereits
Anfang des 20sten Jahrhunderts in Form von zwei Weltkriegen manifestierten. Ein
interessanter Gedanke ist jener, dass der erste Weltkrieg symbolisch für den Untergang
von Lemuria steht, der zweite für den Untergang von Atlantis und wir jetzt vor der Wahl
stehen, wollen wir mit dem dritten Weltkrieg den dritten Weltuntergang erleben, oder
besinnen wir uns auf die Kräfte der Liebe, des Verzeihens, des Mitgefühls und verhindern
diese dritte Katastrophe? Wie wir aus Märchen wissen, sind alle Guten Dinge
drei und das könnte für all jene eine hoffungsvolle Botschaft sein, welche durch die
vergangenen Ereignisse nicht mehr daran zu glauben vermögen, dass die Menschheit sich nun
im Sinne des Lichtes weiterentwickelt.
Denn für mich geht es diesmal nicht darum, in noch tiefere Bewusstlosigkeit zu fallen,
sondern aus den vergangenen Geschehen zu lernen und über das göttliche Vertrauen und die
Öffnung unserer Herzen wieder zurück in die Einheit zu finden. Diese Einheit ist
allerdings nicht mehr jene, die wir einst als Bewusstseins-Wesen verlassen hatten oder in
welche wir damals in Lemuria lebten. Es ist eine bewusstere Einheit. Es ist der
Unterschied wie bei einem Kind und einem erwachsenen Menschen. Ein Kind lebt in der
Einheit mit seinen Eltern, welche für ihn sorgten. Als junger Mensch verlässt es diese
Einheit und sucht seinen eigenen Lebensweg in Beruf, Partnerschaften und Freundschaften.
Dieses Finden ist oft begleitet von vielen Hindernissen, Auseinandersetzungen, Krisen,
etc. Es ist auch ein Weg hin zum Finden der eigenen Individualität, durch die wir
erkennen, was wir gerne machen, was nicht, welche Fertigkeiten wir haben und was wir nicht
so gut können.
Wenn der Heranwachsende sich selber gefunden hat und gelernt hat, Verantwortung für sein
Leben zu übernehmen, gelangt er wieder in die Einheit, nämlich in die
Einheit mit sich selber und vermag selber für sich (und jetzt für seine eigene Familie)
zu sorgen. Er benötigt seine Eltern nicht mehr, um zu überleben und ist durch die
Ereignisse seines Lebens zu einem erfahreneren und weiseren Menschen geworden, als er es
früher als Kind gewesen ist.
So ist es auch mit der Menschheit, für die es jetzt Zeit ist, die Phase der Pubertät
hinter sich zu lassen und wahrhaftig erwachsen zu werden. Das Finden unserer individuellen
Eigenarten erleben wir seit den 50er Jahren, also schon bald nach dem
Bewusstseins-Tiefpunkt des zweiten Weltkriegs. Hier geschah bereits ein Wandel, erst
unbemerkt, aber später deutlicher über die Flowerpower- und Friedensbewegung. Damals
wurde schon begonnen, sich über individuellen Wünsche und Bedürfnisse auszutauschen und
man erkannten bald, dass es keine eindeutigen Antworten auf die Fragen unseres Leben gibt,
da alles aus dem jeweiligen individuellen Standpunkt seine individuelle Richtigkeit hat.
Diese Entwicklung zeigt uns auch immer deutlicher, dass wir als Menschheit nur dann
überleben können, wenn wir unser Bewusstsein in ein ganzheitliches Denken wandeln und
die individuellen Eigenarten religiöser, kultureller und persönlicher Natur nicht mehr
als Bedrohung betrachten, sondern als eine Ergänzung und Bereicherung unseres Lebens.
Unsere Welt wandeln
Der Wandel der Welt in das Bewusstsein der Einheit geschieht durch uns, durch die
Veränderung im Denken jedes einzelnen Menschen. Der Wandel wird zwar als Zeitqualität
durch den göttlichen Plan bestimmt, doch benötigt es unsere Aktivität, ihn auf diesem
Planeten Wirklichkeit werden zu lassen. Wir sind damit die Schöpfer der Neuen Zeit,
allerdings nicht aus unserem Ich oder unseren Ego heraus, sondern in der Einheit mit der
göttlichen Kraft, welche wir in unserem Herzen fühlen.
Viele gerade esoterisch denkende Menschen glauben, wir haben einen freien Willen. Das ist
meine Ansicht nach nicht so. Unser Leben wird durch Gott, unser Höhere Selbst oder unsere
geistige Führung bestimmt. Wir vermögen nur zu entscheiden, ob wir uns dieser Führung
anvertrauen oder nicht. Vertrauen wir uns ihr an, dann führt sie uns auf vollkommene
Weise zu mehr Glück und Freude, Fülle und Freiheit. Voraussetzung hierfür ist das
Annehmen unseres eigenen Lebens in all seinen Facetten, damit auch das Annehmen von uns
selbst als schwache, ängstliche, fehlbare oder hilflose Wesen. Öffnen wir uns der
geistigen Welt und bitten um Hilfe für die Bewältigung unseres Lebens, so erfahren wir
diese Unterstützung auch. Anerkennen wir diese unser Leben lenkende göttliche Macht,
zeigt sie sich als unsere Schöpferkraft, welche uns sodann zu jenem glücklichen und
erfüllten Leben führt, welches wir uns so sehr wünschen.
Daneben ist es auch wichtig, an einen Wandel unserer Welt zu einem besseren Leben wirklich
zu glauben. Diesen Wandel für möglich zu halten, trotz aller Schreckens- und
Unglücksnachrichten, die uns täglich begegnen. Auch daran zu glauben, dass die
Veränderungen jetzt geschehen können und nicht erst 2012, oder 2013 oder noch
später. Denn in unserem Leben können wir auch nur jetzt, in der Gegenwart, etwas
verändern. Darum geschieht auch nichts, wenn wir Dinge auf Morgen schieben. Denn dann
kommt Morgen und die Gefahr ist groß, dass wir sie weiter verschieben auf übermorgen,
nächste Woche, nächstes Jahr...
Wollen wir etwas verändern, dann müssen wir dies wirklich wollen und zwar jetzt. Wer
aufhören will mit Rauchen, schafft es meist auch nicht, wenn er sagt ok, heute
rauche ich noch, aber morgen höre ich auf oder nächste Woche. Warum nicht jetzt?
Oder sind wir nicht ganz ehrlich mit uns und schieben es nur weiter in die Zukunft, weil
wir die Veränderung in unserem Leben noch nicht wirklich wollen? Weil wir noch nicht
wirklich bereit dafür sind?
Dann ist mir wichtig, dass wir uns unser Leben in der Neuen Zeit bestmöglichst
vorstellen, ohne uns zu begrenzen. Zum Beispiel könnten wir sagen Na ja, ich
wünsche mir zwar eigentlich eine Welt ganz ohne Geld, aber dazu wird es bestimmt niemals
kommen. Völlig klar, wenn wir so denken, dann wird es auch niemals so sein.
Nicht weil es wirklich utopisch ist, sondern weil wir es für utopisch halten. Zu weiteren
Vorstellungen einer für mich bestmöglichen Welt gehört die Auflösung von
Staatsgrenzen, damit jeder Mensch zu jeder Zeit überall hin reisen kann, ohne ein Visa zu
benötigen oder andere Einreise-Bestimmungen zu beachten.
Oder wäre es nicht toll, wenn es zukünftig keine Autos und keine Flugzeuge mehr gibt?
Wenn wir uns von einem Ort zum anderen teleportieren könnten? Dann ist es völlig gleich,
wo wir wohnen. Dann können wir zu jeder Zeit von jedem Ort weltweit jeden anderen Ort
erreichen. Ich Kann in New York wohnen, in Berlin einen Freund treffen und den Abend in
Indien verbringen. Das ist für mich die absolute Freiheit! Wer sich dies nicht vorstellen
kann, der schaue sich bitte den Kinofilm Jumper an.
Uns steht wirklich eine wunderbare Zeit bevor. Doch erreichen wir sie nur, wenn wir uns
befreien von unseren Ängsten, Schuldgefühlen und anderen Blockaden, die uns daran
hindern, unsere wahre göttliche Essenz zu erfahren und uns mit unserer universellen
Schöpferkraft zu verbinden, mit der wir diese neue wunderbare Zeit zu manifestieren
vermögen. Dabei will ich diese Ängste in uns nicht verurteilen. Sie sind ein wertvoller
Teil von uns und wir haben sie einst aus unserem Bewusstsein verdrängt, weil wir mit
ihnen nicht umzugehen vermochten. Jetzt ist es Zeit, sie wieder heim zu holen, sie wieder
in unser Bewusstsein zu integrieren, denn wir benötigen sie zur Ausübung unserer
Schöpferkraft.
Die Ängste das Dunkle in uns
Warum es wichtig ist, sich mit unseren Ängsten zu beschäftigen, wird in den Star Wars
Kinofilmen sehr anschaulich beschrieben. Sie handeln von der Auseinandersetzung zwischen
dem Licht und dem Dunkel und was passiert, wenn wir unsere Ängste nicht würdigen und
wahrnehmen. Hier eine kleine Zusammenfassung der Geschichte über alle sechs Episoden:
In einer weit entfernten Galaxie bekämpfen sich die Jedi-Ritter (der lichte Aspekt) mit
den Sith-Lords (das Dunkle). Beide nutzen die Macht, eine unsichtbare Essenz, die alles
Leben durchströmt, in allem ist und alles lenkt. Die Jedi treffen auf den neunjährigen
Anakin Skywalker, der eine sehr große Sensitivität für die Macht besitzt und deshalb
zum Jedi ausgebildet werden soll. Er scheint auch derjenige zu sein, von dem eine alte
Prophezeiung verspricht, dass er das Gleichgewicht der Kräfte bringt. Anakin muss dafür
seine Mutter verlassen, die als Sklavin auf einem Wüstenplaneten lebt. Er hat große
Angst, seine Mutter zu verlieren. Eine Angst, die ihn gemäß Yoda, dem weisesten
Jedi-Meister, empfänglich macht für einen Einfluss der dunklen Seite.
Als Jugendlicher kehrt er auf seinen Heimatplaneten zurück, um seine Mutter von dort
wegzuholen, muss aber mit ansehen, wie sie von Räubern getötet wird. Dies löst bei ihm
Rache aus und einen tiefen Schmerz, versagt zu haben. Auf der Trauerfeier schwört er,
dass er niemals mehr in seinem Leben versagen wird. Die Angst um seine Mutter überträgt
sich später auf seine Frau Padme, als sie von ihm ein Kind erwartet. Darth Sidious, der
mächtigste unter den dunklen Sith-Lords, spürt dies und verspricht Anakin, dass er seine
Frau retten kann, wenn er zur dunklen Seite wechselt und sein Schüler wird.
Anakin vermag sich nicht auf dem inneren Weg mit seiner Angst vor der Hilflosigkeit und
einem weiteren Versagen auseinander zu setzen. Doch als er zur Dunklen Seite übertritt
und zu Darth Vader wird, verursacht er damit genau das, wovor er so große Angst hatte. Er
verletzt seine Frau unbeabsichtigt und in Folge dessen stirbt sie bei der Geburt der
beiden Zwillinge Luke und Leia. Zur gleichen Zeit verlieren die noch verbliebenen
Jedi-Ritter Yoda und Obi-Wan Kenobi ihre letzten Kämpfen gegen die dunklen Sith. Beide
erkennen für sich ihr Versagen an und dass sie das Dunkle derzeit nicht besiegen können.
Sie gehen ins Exil und warten geduldig, bis Anakins Sohn Luke erwachsen geworden ist und
zum letzten Jedi-Ritter ausgebildet werden kann.
In der großen Auseinandersetzung am Schluss der Geschichte, muss Luke Skywalker gegen
seinen Vater Darth Vader kämpfen. Zwar will Darth Vader ihn zuerst töten, doch da spürt
Luke, dass noch etwas Gutes in ihm ist und weitert sich, den Kampf gegen ihn
fortzuführen. Sein Vater besinnt sich daraufhin, spürt seine väterlichen Gefühle und
vermag seinen Sohn in dessen nachfolgendem Kampf mit Darth Sidious das Leben zu retten.
Damit erlöst er seine alte Schuld und bewirkt jenes Gleichgewicht der Macht, welches für
ihn prophezeit worden ist.
Was können wir daraus erkennen? Die Angst führt zu Hass und dieser führt zur dunklen
Seite der Macht. Die Stärke des Lichtes dagegen ist das Verzeihen und das Anerkennen von
Schwäche durch unserer Versagen oder unserer Fehlbarkeit. Dann vermögen wir auch eine
für uns unangenehme Lebenssituation anzunehmen, weil wir wissen, wir können sie nicht
ändern. Die Vorstellung, einen absoluten freien Willen zu haben und unser Schicksal
beeinflussen zu können, ist für mich ein verlockendes Versprechen der dunklen Seite.
Doch hilft es uns nicht, weil wir uns dadurch nicht mit den Verletzungen beschäftigen,
die uns daran hindern, uns zu befreien und unser Leben so anzunehmen, wie es ist.
In dieser Geschichte beschäftigt mich persönlich immer wieder die Frage, warum Anakin es
nicht vermochte, mit seinen Ängsten anders klar zu kommen und deshalb beeinflussbar wurde
für die Botschaften des dunklen Sith-Lord. Und genau hier ist für mich der Knackpunkt
auch in Bezug auf den Untergang von Lemuria und Atlantis. Das Versagen der Jedi-Meister in
ihrem Kampf gegen die Sith entspricht dem Versagen von all jenen Seelen, die damals in
Atlantis inkarniert waren und den Untergang nicht aufzuhalten vermochten.
Was diese Wunde zu heilen vermag, zeigt die spätere Auseinandersetzung zwischen dem Vater
Anakin / Darth Vater und seinem Sohn Luke. Es ist die Liebe. Abgesehen von der Liebe
zwischen Eltern und Kindern, ist die allumfassende Liebe Gottes, unseres Höheren Selbst
oder unserer göttlichen Führung immer für uns da, sogar in jeder Sekunde unseres Lebens
da gewesen. Wenn wir sie nicht gespürt haben, lag es an uns, weil wir nicht offen gewesen
sind, sie zu empfangen. Darum fühlten wir uns einsam, alleine, hilflos, ohnmächtig
glaubten zu versagen.
Das Gefühl zu versagen kann nur entstehen, wenn wir der Ansicht sind, wir hätten anders
handeln können. Doch erkennen wir, dass wir in jeder Sekunde unseres Lebens immer
bestmöglich gehandelt haben, also niemals wirklich anders zu handeln vermochten, dann
können wir den Schmerz des Versagens heilen. Auf diese Weise lösen wir auch das
Menschheitstrauma mit dem Untergang von Lemuria und Atlantis, vermögen uns wieder frei
mit unserer göttlichen Schöpferkraft zu verbinden und die Menschheit in die Neue Zeit zu
führen.
Ich wünsche mir, dass immer mehr Menschen ihre göttliche Kraft wieder in sich spüren,
sich damit geliebt und geborgen fühlen und sich selber so anzunehmen vermögen, wie sie
sind: Menschen voll Liebe und Freude, aber auch voll Leid und Schmerz, hilflos, schwach,
fehlbar und gleichzeitig erfüllt mit so unendlichen Potentialen, mit so wunderbaren
Visionen und den Fähigkeiten, sie Wirklichkeit werden zu lassen.
Lasst uns beginnen, diese unsere Potentiale zu leben. Leben wir sie jetzt und
wandeln wir jetzt unsere Welt aus der göttlichen Kraft unseres Herzens heraus.
Mir wurde etwas geschenkt, etwas
wunderschönes, das mich in alle Ewigkeit verändert, eine Vision des Universums, die uns
ohne jeden Zweifel sagt, wie klein und unwichtig und wie ungewöhnlich und wertvoll wir
alle sind. Eine Vision, die uns sagt, dass wir Menschen zu etwas gehören, das viel
größer ist als wir, das wir nicht allein sind. Keiner von uns. Nicht eine Sekunde.
(Ellinore Arroway in dem Kinofilm Contact)

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