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GODO - Die Revolution des
Gehens


Bericht zum Vortrag mit Dr. Hans-Peter
Greb über "GODO - die Revolution des Gehens" auf dem Rainbow-Spirit
Frühjahrserwachen (05.-07.02.05 in Baden-Baden)
Dr. Peter Greb hat jahrelang als
Allgemeinmediziner in Hamburg gearbeitet. Irgendwann kam er dahinter, dass wir alle dazu
erzogen werden falsch zu gehen. Wir treten nämlich mit dem Hacken auf und nicht, wie bei
Kleinkindern und Tieren zu beobachten ist, mit dem Fußballen. Dabei handelt sich zwar
scheinbar um eine eher kleine Auffälligkeit in unserem Verhalten, die sich allerdings lt.
Dr. Greb sehr entscheidend auf unser körperliches wie auch seelischem Wohlbefinden
auswirkt.
Der Hackengang ist in unserer Gesellschaft so tief verankert, dass sich bisher kaum jemand
darüber Gedanken gemacht hat, dass er schädlich sein könnte, ja sogar 85 % unserer
Rückenkrankheiten auslösen soll. Wie uns Dr. Greb in seinem sehr erfrischenden und
unkomplizierten Vortrag demonstrierte, gehen wir, in dem wir beim Voransetzen des Fußes
mit der Hacke auftreten, in einem sehr unruhigen und den ganzen Körperbau belastenden
Gang. Das Auftreten mit dem Fußballen ist dagegen energiesparender, harmonischer und
runder.
Zudem gehen wir stabiler, was er uns zeigte, in dem er sich während des Gehens umdrehte.
Treten wir auf den Hacken auf, dann kippen wir leicht aus dem Gleichgewicht, auf dem
Ballen drehen wir uns dagegen viel stabiler. Davon profitieren wir u.a. auch beim Tanzen,
denn hier bewegen wir uns seltsamerweise wieder auf den Ballen oder Zehenspitzen.
Der Hackengang erinnert ihn an einen militärischen Gang. So verkörpert das Aufsetzen des
Fußes auf der Hacke in der Symbolik auch die Botschaft von einer Abwehr und zeigt damit
die Blockierung eines Inneren Energieflusses. Das Aufsetzen mit den Füßen ist dagegen
viel feiner und steht für ein einfühlsames Gehen. Hierdurch zeigt sich deutlich im Gehen
ein Bewusstseinsunterschied zwischen "im Kopf sein" und dem "im Herzen
sein" und wir finden durch GODO wieder stärker eine Verbindung zu unseren Gefühlen.
Dr. Greb hat dann noch festgestellt, dass man mit allen derzeit produzierten Schuhen
diesen Ballengang nur schwer gehen kann. Am besten klappt es seiner Ansicht nach noch beim
Barfussgehen. Deshalb ist er jetzt dabei, eigene Schuhe zu produzieren, die für seine
neue Gangweise ausgelegt sind.
Mehr hierüber findet Ihr auch auf seiner Webseite unter www.godo-vision.de.

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