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| Worum
geht es bei den Gesellschaftswandel? |
In den vergangenen Jahren ist immer deutlicher geworden, dass sich unsere
gesellschaftlichen Probleme auf bisherige Weise nicht wirklich lösen lassen. Dies liegt
im Wesentlichen daran, dass der Mensch nicht im Mittelpunkt des Wirkens von Politik und
Wirtschaft steht.
Unsere Politik ist sehr stark beeinflusst von der Wirtschaft und hier konkret von den
großen weltweit operierenden Konzernen. Diesen geht es im Wesentlichen um Macht und
Profit, denn Ziel eines solchen Unternehmens besteht darin, immer mehr Umsatz oder Gewinn
zu erwirtschaften. Soziale Verantwortung und Mitmenschlichkeit haben deshalb oft wenig
Platz.
Diese Sichtweise beeinflusst alle anderen Bereiche unseres Lebens, wie einige Beispiele
zeigen:
Erziehung, Bildung, Arbeit:
Unsere Kinder erhalten in den Schulen keine auf sie abgestimmten Möglichkeiten zur
Entfaltung ihres individuellen Potentials, sondern werden zu anonymen leistungsorientiert
denkenden Erwachsenen erzogen, denen das Finden oder die Erhaltung ihrer Arbeitsplätze
wichtiger sind, als das persönliche Lebensglück. Gleichzeitig wird arbeitslosen Menschen
die gesellschaftliche Anerkennung verwehrt, da sie es nicht vermögen, dem von der
Wirtschaft diktierten Leistungsideal zu entsprechen und der Gesellschaft nur auf der
Tasche liegen.
Soziales:
Da der soziale Bereich keinen produktiven Nutzen bringt, sondern aus wirtschaftlichem
Denken heraus nur Kosten verursacht, wird hier nicht gerne investiert und die Pflege von
Bedürftigen und die Heilung von Kranken wird durch die Politik immer mehr
vernachlässigt.
Gesundheit:
Im Gesundheitswesen hat sich eine Industrie aufgebaut, die weniger an der wirklichen
Gesundung des Menschen interessiert ist, sondern mehr an der Umsatzentwicklung ihrer
Medikamente und medizinischer Produkte.
Wissenschaft & Forschung:
Da die wissenschaftliche Forschung ebenfalls Geld kostet, befindet sie sich in finanzielle
Abhängigkeit zu Unternehmen, die natürlich nur an profit-orientierten Forschungen
interessiert sind. So werden Erfindungen auch dann am ehesten umgesetzt, wenn sie sich
wirtschaftlich lohnen und einen brauchbaren Profit bringen.
Natur und Tierwelt:
Tiere werden in den großen wirtschaftlichen Unternehmungen nicht als Mitgeschöpfe
betrachtet, sondern als ein Produktionsmittel. Deshalb geht es bei der
Massentierhaltung auch nicht um einen mitfühlenden Umgang mit den Tieren, sondern mehr um
Gewinnerwartungen. Die Erde wird mit dem Abbau von Rohstoffen ausgebeutet ohne dass ihr in
gleicher Weise etwas zurückgegeben wird und die Natur wird zerstört, damit die Umsätze
noch weiter steigen.
Mehr Menschlichkeit
Wie schon erwähnt, steht nicht der Mensch im Mittelpunkt des politischen Handelns,
sondern das Kapital. Deshalb wird er nicht als ein fühlendes, schöpferisches und
achtenswertes Individuum betrachtet, sondern nur an seiner Leistungsfähigkeit gemessen.
Daraus ergibt sich, dass Unternehmen in ihren Mitarbeitern selten deren individuelle
Fähigkeiten und Potentiale sehen und wie diese weiterentwickelt werden können, sondern
welchen finanziellen Nutzen diese bringen.
Ist er nicht Mitarbeiter, dann wird der Mensch zum Konsumenten. Sein Wert für das
Unternehmen wächst In dem Sinne, wie er möglichst viele seiner Produkte zu kaufen
vermag. Ebenso sieht der Staat in seinen Bürgern auch keine mündigen und würdevollen
Mitglieder der Gesellschaft, sondern die Erwerbstätigen werden an ihrer Steuerleistung
gemessen, bzw. die Arbeitslosen, Harz IVEmpfänger, Kinder und Rentner werden als
lästige Sozialkosten-Verursacher betrachtet.
Zuletzt kommt noch der Gedanke der Macht mit ins Spiel. Freie, sich kreativ ausdrückende,
glückliche und zufriedene Bürger sind nicht so gut zu kontrollieren wie ängstliche,
unterdrückte und unwissende. Mehr Menschlichkeit würde für den Staat deshalb auch ein
Verlust an Macht und Einfluss bedeuten.
Hieraus zeigt sich, dass es innerhalb unserer Gesellschaft dringend notwendig ist, den
Menschen mit all seinen Ängsten, Schwächen und Fehlern wieder als Mensch zu sehen und
die laut Grundgesetz Unantastbarkeit seiner Würde wirklich zu achten.
Ganzheitliches Denken
Die oben angesprochenen gesellschaftlichen Probleme lassen sich nur durch einen breiten
Bewusstseinswandel hin zu einem integralen oder ganzheitlichen Denken lösen. In diesem
wird der Mensch als nicht trennbarer Teil seiner Umwelt betrachtet und steht somit in
direkter Wechselwirkung zu ihr; sprich zu allen anderen Menschen auf diesem Planeten, der
Natur, alle tierischen Geschöpfen und dem Planet selbst. Ein solches Denken wirkt sich
wie folgt auf die gesellschaftlichen Bereiche aus:
Wirtschaft:
Der Erfolg eines Unternehmens wird zu einem großen Teil von seinen Mitarbeitern getragen.
Deshalb kann es aus ganzheitlicher Sicht erst wirklich erfolgreich sein, wenn sie sich als
Mensch gewürdigt und angenommen fühlen. Dies ist der Fall, wenn die Mitarbeiter einer
Tätigkeit nachgehen, welche deren Fähigkeiten vollkommen entsprechen und ihre Arbeit sie
wirklich erfüllt. Dann sind sie motiviert, arbeiten gerne und die Zusammenarbeit mit den
Kollegen und der Unternehmensführung funktioniert reibungslos.
Gesundheit:
Im Bereich der Gesundheit zielt ein ganzheitliches Denken auf die Einheit zwischen
Körper, Seele und Geist. Eine Behandlung eines Krankheitssymptoms durch Medikamente oder
Ähnliches, kann somit die wirklichen Ursachen für die Erkrankung auf der
geistig-seelischen Ebene nicht lösen.
Ganzheitliche Behandlungsweisen sind aber nur das eine. Es gehört auch eine neue
Sichtweise in unserem Gesundheitssystem dazu, welche nicht mehr auf die Krankheit
ausgerichtet ist, sondern wirklich auf die Gesundheit und das Wohlbefinden. So sieht ein
Arzt bisher seinen Erfolg darin, Krankheiten zu heilen. Eine andere Sichtweise wäre jene,
präventiv tätig zu sein und den Erfolg darin zu sehen, dass Krankheiten gar nicht erst
entstehen. So würden die Ärzte zu Gesundheitsberatern werden.
Natur und Tierwelt:
In einem ganzheitlichen Denken sind wir nicht mehr getrennt von der Erde, der Natur und
all unseren Mitgeschöpfen, den Tieren. Wir fühlen dann mit jenen Tieren, die wir
einsperren und nicht ihrem Wesen gemäß behandeln. Auch fühlen wir mit der Natur, wenn
wir sie vergiften oder ausrauben und dadurch nicht achtenswert mit ihr umgehen.
Spirituelles Bewusstsein
Ergänzt wird die ganzheitliche Sichtweise noch von einem spirituellen Bewusstsein, in dem
unser Leben eingebunden ist in ein höheres, überirdisches oder kosmisches Geschehen. Wir
können es Gott nennen oder die Quelle, das Leben, die Natur oder das Göttliche Ganze. Es
ist eine Energie, die alles innerhalb unserer Schöpfung durchdringt und die Essenz des
Lebens darstellt. Diese spirituelle Sichtweise erhebt den Menschen zu einem Wesen, dessen
Lebenssinn in seinem individuellen Erfahren seiner Umwelt liegt und ihn so annimmt, wie er
ist. Dazu wieder ein paar Beispiele:
Bildung und Erziehung:
In diesem Sinne mögen Kinder als individuelle und achtenswerte kleinere
Menschen betrachtet werden und nicht als unmündige Familienmitglieder, denen noch
nicht zugetraut wird zu wissen, was für sie richtig oder falsch ist. Entgegen ihrer
individuellen Bedürfnisse und Wünsche werden sie im traditionellen Sinne so
erzogen, wie es die Eltern selber kennen gelernt haben. Im spirituellen
Bewusstsein sehen wir sie in ihrer Ganzheit als göttliche Geschöpfe. Damit wird es
stimmiger, sie nicht zu erziehen, sondern sie in ihrem Leben nur zu begleiten, damit sie
lernen, selbstverantwortlich zu handeln. Dann können Sie auch am besten ihre einzigartige
Kreativität und ihre ganz individuellen Fähigkeiten und Potentiale vollumfänglich
ausdrücken.
Umgang mit der Schöpfung:
Ein ganzheitliches Denken zeigt uns, dass wir mit unserer Umwelt verbunden sind und
deshalb direkt an uns selber spüren, wenn wir nicht respektvoll oder achtsam mit ihr
umgehen. Daraus ergibt sich allerdings nicht, dass wir überhaupt keinen Einfluss mehr auf
die Natur nehmen dürfen, sondern nur, dass alle unsere Handlungen, im Einklang mit dem
Wesen der Natur geschehen mögen. So wäre es weiterhin möglich, dass uns Tiere als
Nahrung dienen, wenn wir auf der höheren göttlichen Ebene eine Zustimmung fühlen, dass
es die Bestimmung dieses Tieres ist, uns als Nahrung zu dienen.
Wissenschaft und Forschung:
Ein gutes Beispiel ist die Genforschung. Wissenschaftler, welche nicht in einer Verbindung
mit der Schöpfung stehen und deshalb kein Respekt für sie empfinden, würden immer
wieder aus finanziellen Gründen oder aus Neugier mit den biologischen Bausteinen des
Lebens experimentieren. Erst ein Bewusstseinswandel, in dem sie ihre Verantwortung für
sich selber und für ihre Schöpfungen (die genveränderte Zellen) erkennen,
vermögen sie sich ihren Handlungen vollkommen im Klaren zu sein und diese entsprechend
mit Respekt und Achtsamkeit dem Ganzen gegenüber auszuüben.
Resümee
Wie sich in diesem Text zeigt, reichen neue Gesellschaftskonzepte alleine nicht aus, damit
sich wirklich etwas verändert. Grundlegend ist deshalb der Bewusstseinswandel, eine
Veränderung in unserem Denken und Handeln, die nur aus unserem Inneren, aus unserem
Fühlen und Erkennen erwachsen kann. Dazu ist es notwendig, dass der Mensch sich für sich
selber öffnet, für eine eigene umfassendere Wahrnehmung seiner Umwelt.
Es gibt immer mehr Projekte, welche diesen Wandel unterstützen, damit er sich mehr und
mehr in unser Leben integriert. Auf dieser Webseite möchte ich sie präsentieren und auch
miteinander vernetzen, um eine Zusammenarbeit zwischen ihnen zu fördern. Diese möge ohne
das bisher bekannte Konkurrenzdenken und eigenbrötlerischem Verhalten in einem offenen
und freien Miteinander geschehen. Denn die Herausforderungen unserer Zeit können wir nur
lösen, wenn wir über alle Bereiche unseres Lebens hinweg gemeinsam an der Verwirklichung
unserer doch letztendlich gleichen Vision eines Miteinanders in Freiheit, Frieden und
Freude, arbeiten.
So wünsche ich uns Allen für unsere Bemühungen in dieser Richtung Erfolg im
höchstmöglichen Sinne. Ich nenne es das win-win-win-win-Prinzip: 1. Gewinn
für einem selbst, 2. für unsere Mitwelt, 3. für die Natur, 4. für die ganze
Schöpfung.
Herzliche Grüsse,
Stefan Andromis Herbert
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