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K-Pax

Text von: Andromis


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Produktion:
USA 2001Regie:
Iain Softley
Hauptdarsteller:
Kevin Spacey (Prot)
Jeff Bridges (Dr. Marc Powell)
Alfre Woodard
Mary McCormack
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Inhalt:
Wie aus dem Nichts taucht Prot auf, ein Mann
mittleren Alters, eine schwarze Sonnenbrille tragend, der behauptet, ein Ausserirdischer
vom Planeten K-Pax zu sein. Weil die amerikanischen Behörden ihn für geisteskrank
halten, kommt er in das Psychiatrische Institut zu Dr. Marc Powell.
Diesem fällt Prot's ruhige und selbstbewusste Art auf, die so gar nicht zu einem
Psychopaten passt und zeigt ein besonderes Interesse an ihm. Powell lässt ihm
ausführlich vom seinem Planeten K-Pax erzählen, in der Hoffnung, auf diese Weise mehr
über das zu erfahren, was ihm wirklich geschehen sein mag. Je mehr er aber von Prot
erfährt, desto stärker glaubt er ihm. Zumal dieser auf scheinbar wundersame Weise eine
positive Wirkung auf die anderen psychisch kranken Menschen im Institut hat.
Als Prot mitteilt, sein Aufenthalt auf der Erde sei in Kürze um und er würde dann wieder
auf seinen Heimatplaneten zurückkehren, hat Dr. Powell Angst, mit Prot's Psyche würde zu
diesem Zeitpunkt etwas Schlimmes passieren. Er forciert seine Untersuchungen, in dem er
u.a. Hypnose einsetzt. Damit eskaliert die Situation.
Spirituelle Botschaft:
Für mich zeigen sich die wesentlichen
spirituellen Botschaften dieses spannenden Films mit sehr eindrucksvollen Bildern
besonders in den Bemerkungen von Prot über das Leben auf K-Pax und über die
Lebenseinstellungen und Weisheiten dessen Bewohner. Er beschreibt die Lage seiner Heimat
in der Nähe des Sternbilds Lyra, ca. 1000 Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt.
Die Methode, welche er genutzt hat um hierher zu kommen, nennt er Lichtreisen. Wobei er
sich wie bei den Tachyonen mit einer mehrfachen Lichtgeschwindigkeit fortbewegt. Er selber
sieht sich als ein Beobachter, der sich hier auf der Erde umschaut und nach seiner
Rückkehr in seine Heimat einen Bericht über das hiesige Leben verfassen wird.
Auf K-Pax leben die Bewohner nicht in den uns bekannten Familienstrukturen. So wachsen die
Kinder z.B. nicht nur bei ihren Eltern auf, sondern in einem großen Umfeld mit vielen
anderen Bezugspersonen. Es gibt auch keine Gesetze, welche das Zusammenleben regeln. Auf
die Frage wie dieses funktioniert, antwortet Prot, "Jedes Lebewesen im Universum
weiß selber, was richtig und falsch ist". In diesem Zusammenhang weist er darauf
hin, das wir auf der Erde noch nach den alten Gesetzen "Auge um Auge",
"Zahn um Zahn" leben und die Botschaften von Jesus und Buddha wohl noch nicht
verstanden hätten.
In Sachen Heilung erklärt Prot uns, das jeder Mensch eigene Selbstheilungskräfte
besitzt, die von dem Arzt oder Heiler nur aktiviert werden. Dieses Prinzip wendet er
erfolgreich bei den anderen Bewohnern der psychiatrischen Anstalt an, die ihm immer mehr
vertrauen und mit der Zeit viel "normaler" wirken als am Anfang. Aber Dr. Powell
gefällt es nicht, das Prot seine Patienten heilt. Auf eine diesbezüglich Bemerkung von
ihm, er sei doch der Arzt und nicht Prot, entgegnete ihm dieser, warum er seine Patienten
dann nicht heilen würde? Worin den Konflikt der traditionellen Medizin zu den
Naturheilverfahren und den sogenannten Wunderheilern sichtbar wird. Powell vermag hierauf
natürlich nichts zu antworten, muss wohl innerlich eingestehen, dass er auf seine Art und
Weise nicht wirklich zu heilen vermag.
K-Pax stellt für mich die Zukunft der Menschheit dar. Es beschreibt das Leben der
Menschen in dem nun anbrechenden Neuen Zeitalter. Noch leben wir in einem System mit
Gesetzen, welche wir noch solange benötigen, bis alle Erdenmenschen die Wichtigkeit des
"Neuen Gesetzes" erkannt haben, welche uns u.a. Jesus und Buddha gezeigt haben:
Das was Du nicht willst, das man es Dir zufügt, das füge auch niemanden anderen zu. Dies
ist für mich unsere innere Richtschnur für das richtige Verhalten und wenn wir ihm
folgen, kann K-Pax hier auf der Erde wahr werden. Und mit der dann gewonnenen Offenheit
und Freiheit, finden wir auch zu den neuen gesellschaftlichen Verhältnissen.

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