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Was ist Geld aus spiritueller Sicht?

In unserer westlichen Gesellschaft ist der Besitz von Geld immer wichtiger geworden. Ohne dieses Zahlungsmittel in Form von Münzen, Scheinen oder Guthaben auf Bankkonten, können wir nichts mehr kaufen und damit nicht mehr unseren Lebensunterhalt bezahlen. Diese Abhängigkeit zwingt uns, eine Erwerbstätigkeit anzunehmen, um damit unser irdisches Leben zu finanzieren. Dazu erlernen wir in einem Studium oder eine beruflichen Ausbildung eine besondere Fähigkeit, die wir dann einem Arbeitgeber zur Verfügung stellen, der uns dafür mit Geld „belohnt“. Das heißt, wir müssen erst etwas Erarbeiten oder etwas Leisten, um dann am Ende des Monats dessen Gegenwert in Geld zu erhalten.

Dies ist für mich ein Grundprinzip in unserer Gesellschaft. Hinzu kommt ein steter „Hunger“ nach Geld oder Vermögen, der fordert, dass die Gesellschaft immer produktiver wird, immer mehr leisten und auch immer mehr konsumieren soll. Dass dieses „immer mehr“ allerdings nicht mehr lange so weitergehen wird, erkennen wir verstärkt an den aktuellen Schuldenkrisen in Europa und den USA (geschrieben im August 2011). Zudem zeigt sich schon seit Jahren, dass die Kluft zwischen den Armen und den Reichen stetig größer wird, die Armen ärmer werden und immer weniger von dem scheinbaren gesellschaftlichen Reichtum profitieren.

Doch worin liegt die Ursache? Ist das Geld daran Schuld? Oder liegt die Ursache bei den Armen selbst, weil sie nicht jene Wirtschaftsleistung vollbringen, die von ihnen gefordert wird? Aus spiritueller Sicht sehe ich ganz andere Zusammenhänge. Der Mensch hat Bedürfnisse, wie nach einem geborgenen Heim, nach Nahrung, Gesundheit oder Anerkennung in der Gemeinschaft. In unserem irdischen Dasein haben wir aber von Geburt an erfahren, dass uns diese wesentlichen Bedürfnisse nicht immer erfüllt wurden, weshalb in uns ein Gefühl des Mangels entstanden ist. Dies kann sich darin gezeigt haben, dass wir hungerten, aber nichts zu Essen bekamen oder uns nach Geborgenheit sehnten, aber niemand war da.

Gesellschaftlich gesehen benötigen wir bestimmte Produkte, um ein befriedigendes Leben führen zu können: Ein Dach über den Kopf, Nahrung, Kleidung, ein Fortbewegungsmittel, etc. so entstanden Berufe wie Maurer, Bauer, Weber oder andere Handwerker. Doch wenn wir diese Menschen bitten, uns das zu geben, wonach uns gerade ist, wie z.B. um Getreide für ein Brot zu erhalten, um den Bau eines Hauses oder um das Nähen eines Anzugs, möchte dieser natürlich einen Gegenwert für seine Arbeit und sein Aufwand erhalten, den er durch uns hat.

Nehmen wir jetzt aber mal an, wir leben in einer idealen und paradiesischen Gesellschaft, in der es immer Mitmenschen gibt, die zur Erfüllung unserer Bedürfnisse beitragen, ohne dafür eine Gegenleistung zu fordern. Jeder dieser Handwerker tut dies frei und gibt uns das, was er produziert, quasi geschenkt. Wenn jeder in dem Vertrauen ist, dass ihm jederzeit und durch jeden auf diese Weise geholfen werden würde, dann benötigt eine solche Gesellschaft kein Geld und kann ohne dieses Zahlungsmittel auskommen. Dann erarbeitet jeder von uns genau die Waren und Dienstleistungen, welche unsere Mitmenschen wirklich benötigen (sonst würden wir sie nicht los werden) und wir wissen, dass wir von anderen die Waren und Dienstleistungen ebenfalls bedingungslos erhalten, die wir für uns selber brauchen.

Wenn aber in einer solchen Welt immer mehr Menschen das Vertrauen verlieren, dass sie weiterhin bedingungslos versorgt sind, führt dies zur Einführung von Geld als Tausch- und Zahlungsmittel. Denn durch den Verlust an Vertrauen machen wir die Erfahrung des Mangels und entwickeln Ängste, nicht genug zum Überleben zu haben. Geld ist dann der benötigte Maßstab, damit weder der Käufer zu viel bezahlt, noch der Verkäufer zu wenig erhält. Dabei verlagert sich unser Vertrauen von dem Mitmenschen auf das Geld, denn wir vertrauen dem Geld dann mehr als den Menschen. Dazu gibt es auch einen schönen Spruch: "Nur Bares ist Wahres"!

Das Geld, welches in dieser Gesellschaft notwendig ist, um Lebensmittel zu kaufen oder eine Wohnung zu mieten, ist für mich der nach Außen projizierte innere Mangel. Je größer unser Bedürfnisse nach finanziellen Reichtum ist, desto größer scheint uns unser dieser Mangel. Somit ist Geld spirituell betrachtet auch eine Manifestation unserer inneren Ängste. Wer dies nicht erkennt, versucht natürlich durch einen höheren Verdienst mehr Geld zu erwerben, um den inneren Mangel noch mehr auszugleichen und sich selbst einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft zu geben. Doch funktioniert dies meine Ansicht nach nicht und so fühlen sich viele Millionäre, wenn man ihnen ihren Reichtum nimmt, genauso ängstlich und unglücklich, wie jeder andere Bürger.

Doch jede Lebenssituation hat seinen Sinn. Bei einem Leben in Armut oder Mangel wird uns auf diese Weise gezeigt, wie es in unserem Inneren aussieht. Da wir dies oft nicht wahrhaben möchten, verdrängen wir diesen Zustand und suchen in unserer Umwelt nach Schuldigen für unser Dilemma. Darum ist dieser Innere Weg für mich die Grundvoraussetzung für die Verwirklichung einer Welt ohne Geld. Dazu gehört das Annehmen unseres inneren Mangels, das Finden unseres eigenen Selbstwert und das Wahrnehmen unserer existentiellen Ängste.

    Erst, wenn wir uns innerlich erfüllt fühlen und dadurch auch frei geben und annehmen vermögen, hat das Geld seinen Sinn erfüllt. Dann hat es uns gelehrt, wahrhaftig Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und uns als vollkommene göttliche Wesen zu erfahren. Gehen immer mehr Menschen in einer Gesellschaft diesen Weg, stärken sie das neue Denken im Umgang mit Geld und erlösen die Ängste und das Misstrauen, die daran gebunden sind.

Der Umgang mit dem Geld wird dann für uns immer bedeutungsloser, sprich wir geben dem Geld nicht mehr die bisherige „Be-Deutung“, sondern stattdessen wieder unseren Mitmenschen. Dann stehen auch nicht mehr die Profite von Konzernen im Mittelpunkt unseres Wirkens, sondern er Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen. Wir sind dann quasi wieder zurückgekehrt in Paradies, aus dem wir uns einst herausbegaben, um an unseren „Früchten“, oder anders ausgedrückt an unseren Taten, zu erkennen, was für uns wirklich gut ist und was uns schadet.


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Stefan Andromis Herbert - Spirit & Light: Impressum