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Wie funktioniert eine Welt ohne Geld?

Geld hat für uns den Wert, der auf dem Schein dargestellt ist. Wenn wir einen 50 Euro-Schein aus dem Geldautomaten ziehen, dann wissen wir genau, was wir uns für ihn kaufen können. Da Geld universell ist und wir uns alles damit besorgen können, was produziert oder an Dienstleistung angeboten wird, geben wir der Ware oder Dienstleistung auch den Wert, den wir für ihn als Leistung erbringen müssen. Wenn wir etwas kaufen, dann tun wir dies in der Regel deshalb, weil uns das Produkt oder die Dienstleistung der entsprechende Betrag in Euro wert ist.

So messen wir an unserem Einkommen auch oft den Wert, welchen wir für unsere Gesellschaft erarbeiten. Ein Chirurg verdient viel, weil er Menschen heilt und sie davor bewahrt zu sterben. Deshalb leistet er für unserer Gesellschaft auch mehr, als im Gegensatz dazu, eine Toilettenfrau. Sie verdient wesentlich weniger, weil ihre Leistung weniger geschätzt wird. Das ist auch das Problem von erwerbslosen Menschen, die für unsere Gesellschaft keinen Mehr-Wert erarbeiten und somit scheinbar nichts „Wert“ sind. Im Gegenteil, sie kosten der Gesellschaft sogar und haben aus dieser Perspektive betrachtet, eine „negative“ Leistungsbilanz.

Das Geld, welches wir uns durch unsere Erwerbstätigkeit verdienen, benötigen wir, um uns unseren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die meisten Menschen gehen deshalb nicht zur Arbeit, weil sie die Tätigkeit gern tun, sondern weil sie das Geld zum Leben benötigen. Sollte es, wie auf dieser Website beschrieben, irgendwann mal kein Geld mehr geben, dann glauben viele, dass dann niemand mehr Arbeiten gehen würde, dadurch nichts mehr produziert werden würde und unsere Gesellschaft zusammenbricht. Interessanterweise denkt jeder aber von sich selber, dass er in einem solchen Fall trotzdem weiterarbeitet, nur unseren Mitmenschen trauen wir dies nicht zu und glauben, sie würden nur noch faulenzen.

Das ist für mich ein ganz wesentlicher Aspekt. Denn, wenn wir uns in eine Welt ohne Geld befinden, sind wir positiv betrachtet sogar frei, genau jene Tätigkeiten auszuführen, die wir wirklich gern tun. Hier kommen dann von Kritikern das Gegenargument, dass dann niemand die dreckigen Arbeiten machen würde, wie zum Beispiel bei der Müll-Abfuhr tätig zu sein. Ich gehe aber davon aus, dass es weiterhin Menschen gibt, denen es Freude bereitet, Ordnung und Sauberkeit zu schaffen und deshalb auch gerne Müll wegräumen.

Aus meiner Sicht bekommt das Wort „Arbeit“ in eine solchen Welt eine ganz neue Bedeutung. Derzeit wird es gleichgesetzt mit einer Tätigkeit, die wir nicht gerne tun, die wir vielleicht tun müssen um Leben zu können, die uns aber unser Leben schwer macht und Mühe bereitet. Doch gibt es auch Arbeit, die uns erfüllt, die wir so sehr lieben, dass wir sie jeden Tag tun würden, die unser Leben bereichet, in der wir total aufgehen. Eine Tätigkeit, der wir sogar nachgehen würden, wenn wir genau wissen, dafür keinen Ausgleich zu bekommen. Bei gemeinnützigen Aktivitäten ist dies zum Beispiel der Fall. Und im Grunde genommen wünscht sich doch jeder von uns ein solche Tätigkeit, oder?

Doch wenn wir in uns hineinfühlen, was wir wirklich und wahrhaftig gerne tun würden, dann ist das manchmal eine Arbeit, von der wir genau wissen, dass wir durch sie unseren Lebensunterhalt nicht bestreiten könnten. Das ist auch ein Grund, weshalb viele Menschen jeden Morgen wieder erneut in Büro gehen, um sich dort ihre „Brötchen“ zu verdienen, aber mit ihrer Erwerbstätigkeit (oder dem Brotlohn) nicht wirklich glücklich sind. Eine Welt ohne Geld gibt uns aber genau hier eine Chance, in unserem Leben mehr Freiheit, Freude und Erfüllung zu erfahren. Auch wären wir eine ganze Menge an Problemen sofort los, wie solche, die mit Arbeitslosigkeit zu tun haben, Probleme mit Diebstahl und Raub, mit Staatsfinanzen, Börsenspekulationen, Immobilienblasen, etc.

Sicherlich ist eine solche Welt betrachtet in dem heutigen Bewusstsein der Menschheit, eher utopisch und würde wohl zu einem Zusammenbruch unserer Zivilisation führen. Doch befinden wir uns in einer Zeit des Wandels unseres Bewusstseins zu mehr Selbstverantwortung und gelebter Menschlichkeit, zu der für mich letztendlich eine Leben ohne Geld gehört.


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Stefan Andromis Herbert - Spirit & Light: Impressum