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Wie der Phönix aus der Asche erwacht die Neue Erde aus dem Feuer der Transformation

Botschaft von Stefan Andromis Herbert vom 15.08.2018

In einem Gespräch hörte ich vor kurzem den Satz: „die Welt ist verrückt geworden“. Ich stimme dem auch voll zu. Obwohl dieser Satz im negativen Sinne gemeint, war, interpretiere es ihn allerdings anders: Die Welt ist „ver-rückt“. Sie ist nicht mehr in jener Ordnung, wie wir sie noch vor einigen Jahren kannten.

Diese „alte“ Welt, in der noch klar erkennbar war, wer die Guten und wer die Bösen sind, gibt es nicht mehr. Eine Welt, in welcher der gesunde Menschenverstand noch eine Bedeutung hatte, in der  uns die politische und gesellschaftliche Ordnung Halt und Orientierung gab, sie gibt es nicht mehr und wird es auch nie mehr geben. So sehe ich den Ausdruck „ver-rückt“ in dem Sinne, dass diese alten Strukturen einer chaotischen und unübersichtlichen Welt gewichen sind.

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Verwirklichung einer Neuen Zeit oder unserem Weg zur Neuen Erde. Eine Welt, in der die Menschen freier und bewusster sind, in der wir menschenwürdiger und respektvoller miteinander und mit der Natur und der Erde umgehen. Und wenn ihr dies lest, dann wünscht Ihr euch sicherlich das gleiche. Jahrelang hatte ich die Vorstellung, dass sich auf dem Weg dorthin Fortschritte erkennen lassen. Es kam das Jahr 2012 und steigerte Erwartungen dass es jetzt endlich so weit ist.

Und wie sieht es stattdessen aus? Der Klimawandel wirkt sich immer mehr existenzgefährdend aus. In der westlichen Welt nimmt die Zahl der machthungrigen und egomanischen Politiker zu. Der technologische Wandel beginnt uns zu überrollen und schafft ungeahnte Möglichkeiten, die ganze Welt zu kontrollieren. Die Flüchtlingsströme nehmen zu, genauso wie die weltweiten Waffenverkäufe. Statt des früher noch überschaubaren kalten Kriegs zwischen dem Westen und Osten haben wir jetzt ein kompliziertes wirtschaftliches und politisches Machtgeschehen zwischen USA, Russland, der EU und China, in der die EU der große Verlierer zu werden scheint.


Entsteht nur aus dem Chaos das Neue?

Wo soll all dies hinführen? Und vor allem, wie kann man darin etwas Gutes sehen? Das jetzt entstehende Chaos fördert die Auflösung der bisherigen verkrusteten Strukturen und birgt in sich die Kraft, dass hieraus etwas Neues kreiert werden kann. Die Menschen sind nun einmal von Natur aus träge und ohne die Zuspitzung der Ereignisse in politische und gesellschaftliche Krisen würde sich wohl niemand über neue Wege Gedanken machen und sie auch wirklich gehen.

Mir scheint deshalb, dass das Alte erst einmal untergehen muss, damit das Neue entstehen kann. So schmerzhaft dies für uns auch sein mag. Natürlich wünsche ich mir lieber einen sanften Übergang in die Neue Zeit, doch vielleicht ist das nicht möglich? Vielleicht muss diese Welt erst in ein schmerzhaftes Chaos versinken, damit aus ihm das Neue, wie Phönix aus der Asche entstehen kann?

In der Mythologie verbrennt dieser Vogel zu Asche und wird aus einem Ei neu geboren. Das Feuer ist schon immer ein Symbol der tiefsten Reinigung gewesen. Auch die Natur nutzt dies z.B. bei Waldbränden. Mit ihnen verbrennt das stark verwucherte Unterholz, damit der Wald wieder Luft hat und die Natur aus der fruchtbaren Asche neu erwachsen kann. Es gibt sogar Bäume, deren Samen erst bei den heißen Temperaturen eines Feuers aufplatzen und so einen Sprössling wachsen lasse. Vielleicht muss auch unsere gesellschaftliche Welt in einem bildlich gesehen reinigendem Feuer untergehen, um dann aus der Transformation neu zu erwachen.

Im Tarot wird dieses Thema am besten repräsentiert durch die Karte "Der Tod". Sie gehört zu der großen Arkana, die unseren menschlichen Entwicklungsprozess beschreibt. Wenn wir diese Karte ziehen, zeigt sie an, dass wir uns mitten in den transformativen Veränderungen befinden. Im vorherigen Schritt mit der Karte "Der Gehängte", erkennen wir, dass wir etwas in unserem Leben verändern müssen. Beim "Tod" geschieht die Veränderung und wenn wir sie nicht bewusst angehen, dann oft in schmerzhafter Form. Wir müssen auch immer durch diese Transformation hindurch, um den Bewusstwerdungszyklus zu vollenden. Es gibt keinen anderen Weg.


Der höhere Sinn im Weltuntergang

Die Menschheit scheint sich aus meiner Sicht in einer solchen Phase unsere Bewusstseinswandels zu befinden. Dies sind natürlich keine guten Aussichten auf einen harmonischen friedlichen Übergang in die Neue Zeit. Stattdessen fordert es uns heraus, sich mit unseren tiefsten inneren Ängsten zu befassen. Da können existenzielle Ängste auftreten, wie man sich selbst oder die Familie weiterhin versorgen können wird. Ängste vor Terror und Gewalt, Ängste vor noch mehr Kontrolle und Manipulation durch den Staat oder den großen Konzernen. Ängste vor Krankheiten und vor dem eigenen Versagen.

Ich will hier keine Schwarzmalerei betreiben und dazu noch Weltuntergangs-Ängste schüren. Ich möchte auch nicht, dass Ihr die Köpfe in den Sand steckt und aufgebt. Nach dem Motto: „wir können ja sowieso nichts dagegen tun. Dann geht die Welt eben unter, ist mir doch egal!“. Es ist auch nicht alles schlecht, was in der Welt passiert. Es geschieht auch viel Positives und Gutes. Da die Medien allerdings eher von den Schattenseiten berichten, bekommen wir davon weniger mit.

Das Vorhandensein von Untergangs-Szenarien schüren zudem nicht erst unsere Ängste, sie sind in uns schon immer da gewesen. Denn wir kennen sie bereits ein Leben lang, hatten sie nur mehr oder weniger gut verdrängt. All die oben angesprochenen Ängste warten deshalb nur darauf, dass wir sie uns wieder bewusst machen, um geheilt und erlöst zu werden. Das ist der eigentliche Sinn hinter dem Ganzen. Die Welt geht also nicht unter, weil die Demokratie oder die Vernunft versagt, sondern weil das Leben uns bewusst machen will, dass die Veränderungen in eine Neue Zeit erst einmal in uns selber entstehen müssen.

Doch das Wichtigste ist für mich: wir sind niemals alleine und uns wird geholfen. Aber nicht, in dem wir resignieren und darauf warten, dass irgendeine überirdische Macht uns schon retten wird. Die geistige Welt unterstützt uns, wenn wir uns selber helfen und wenn wir uns für ihre Impulse oder ihre unendliche Liebe wahrhaftig öffnen.

Die ver-rückte Welt da draußen ist also unser Spiegel, unser Bewusstseinsentwicklungshelfer. Sie löst in uns die notwendigen Krisen aus, damit wir endlich beginnen, sie anzuerkennen und als eine Chance zu sehen, durch sie genau das zu erreichen, was wir uns so sehr wünschen: Liebe und Frieden, Harmonie und Mitgefühl.


Das Ego und die Neue Erde

In dem für mich sehr empfehlenswerten Buch „Eine neue Erde“ widmet der Autor Eckhart Tolle mehrere Kapitel dem Umgang mit dem Ego. Beim Lesen wurde mir bewusst, wie wichtig dieses Thema ist. Unser Ego drückt sich aus in allem, was außerhalb von uns ist. Dies sind die Dinge, mit denen wir uns identifizieren, z. B. welchen Beruf wir haben, wie unser Körper beschaffen ist (oder nicht), wie groß unser Haus ist, was wir für ein Auto fahren, wie viel Geld wir auf unseren Konten angehäuft haben, welche Rollen wir in der Gesellschaft spielen, wie viele Freunde wir bei Facebook haben.

Doch ist dies alles Illusion. Es hat keinen Bestand, weshalb das Ego auch Angst hat, dies alles zu verlieren. Denn dann steht es ohne Anerkennung da, allein, verlassen und verloren. Dies ist die entscheidende Wunde. Wir vermögen sie aber nicht zu heilen, wenn wir das Ego versuchen auszumerzen, zu verdrängen oder es weghaben zu wollen. Es wird immer wiederkommen, meist in einem anderen Kleid, so dass wir es erst einmal nicht erkennen.

Das Ego lässt sich aus meiner Sicht nur integrieren. Es ist wie ein hilfloses schreiendes Kind, welches wir immer wieder liebevoll und mitfühlend behandeln mögen, damit es still wird und damit wir ihm klar machen können, dass es eigentlich nichts zu verlieren hat, da es nie etwas besaß. Denn das einzige was Wahrhaftig ist, ist das, was wir innerlich fühlen, was Jetzt ist. Denn auch Vergangenheit und Zukunft sind eine Illusion, an die sich das Ego klammert, damit es für uns weiterhin eine Bedeutung haben kann.

Das Loslassen unseres Egos und die Heilung unserer durch ihn entstandenen Wunden und Verletzungen sind für mich das A und das O für den wahrhaftigen Wandel unseres Lebens und für Veränderungen in dieser Welt. Dabei zeigt sich mir immer wieder: so gerne ich auch die Menschen um mich herum ändern würde, dass sie bewusster werden, achtsamer mit sich und mit ihrer Umwelt umgehen, so sehr weiß ich doch, dass dies nicht funktioniert. Ich kann hier auch nur loslassen und darauf vertrauen, dass sich alles schon zum Guten wenden wird.

Wenn wir unser Ego loszulassen vermögen und uns nicht mehr mit den äußeren Aspekten unseres Lebens identifizieren, wenn wir aufhören, Rollen zu spielen und uns stattdessen unseres ureigenen Potentials bewusst werden, dann spüren wir innerlich eine große Stille. Es ist die Stille, in der wir die göttliche Kraft in uns erspüren können. Die Stille, aus der wir Klarheit und Vertrauen erfahren können. Es ist die Stille, in der uns bewusst wird, wer wir wahrhaftig sind: göttliche Wesen auf einem göttlichen Planeten.


Am Ende wird alles gut

Sicherlich gibt es sehr unterschiedliche Sichtweisen darüber, wie es auf der Welt weitergehen wird, wer uns retten soll und wie wir die Welt zu einem besseren Ort machen können. Es wird auch immer wieder gesagt, dass wir selber die Macht haben zu entscheiden, wie die Zukunft aussehen wird. Ja, das ist soweit korrekt. Für mich haben wir die Macht allerdings nur im Einklang mit unserem höheren Selbst oder dem Göttlichen Ganzen.

So wird sich der kosmische Plan für unser Leben und für diese Erde sowieso verwirklichen, ob wir dies nun wollen oder nicht. Es spielt auch keine Rolle, was wir von unserem Verstand her denken oder uns wünschen, auch unser Ego hat nicht wirklich etwas zu sagen. Darum ist es für mich wertvoller, in das innere Vertrauen zu gehen, dass alles, was uns geschieht, uns hilft, zu erwachen und dass uns keine Herausforderungen zugemutet werden, die wir nicht wirklich bestehen können.

Dazu gibt es auch ein sehr hilfreiches Zitat von Oskar Wilde: Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut ist, ist es noch nicht das Ende.





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